Archiv der Kategorie: Termine

Workshop am 5.Mai: Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft – Stiftung: Selbstorganisiertem Handeln Form geben

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 5. Mai 2015
19–21 Uhr
Mobiles Stadtlabor der TU Wien
im Resselpark, 1040 Wien
(gegenüber dem Ausgang Resselpark der U2 und U4, Karlsplatzpassage)

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten:
praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

Konzept und Moderation: Ernst Gruber

Die sich vorstellenden Gruppen aus Wien, Hamburg und Linz zeigen ein aktuelles Spektrum selbstorganisierten Handelns im Bereich des Bauens, Wohnens, Arbeitens und Landwirtschaftens. Dabei geht es von der Frage des Umgangs mit Grund und Boden bis hin zur Regelung des Zugangs und den Bedingungen der Nutzung. Die gewählten Organisationsformen sind zugleich modellhaft und eröffnen die Möglichkeit der Wiederholung. Sie stehen somit für einen maßstäblichen Entwicklungssprung, der weg vom Einzelprojekt führen kann. Wir bekommen Einblick in die Fragen, für welche Organisations- und Rechtsform man sich aus welchen Gründen entscheidet, was das für Konsequenzen hat und welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen können. Die Gruppen stehen dabei an unterschiedlichen Punkten ihrer Projektgeschichte. Wir wollen wie immer bei unseren Workshops nach den Kurzpräsentationen gemeinsam diskutieren, im Anschluss werden die erarbeiteten Themen vorgestellt.

Frappant e.V., Hamburg; Anna Kokalanova, Daniel Behrens
Durch eine eigens gegründete Genossenschaft wurde die ehemalige Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona aus städtischem Besitz gekauft, um sie zu sanieren, umzubauen und zu erweitern. Aus dem denkmalgeschützten Gebäude wird dauerhaft ein gemeinschaftlich betriebener Produktionsort für Kunst, Kultur und Gestaltung, Gewerbe und Bildung, kleine Firmen sowie soziale Organisationen.
frappant.org
www.fux-eg.org

Anna Kokalanova
studierte Architektur an der Bauhaus Universität Weimar und Stadtplanung und Stadtentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg. Nach ihrer Abschlussarbeit über die Roma-Siedlung »Fakulteta« in Sofia arbeitete sie u.a. als Projektkoordinatorin bei der Internationalen Bauausstellung »IBA Hamburg GmbH« und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich angewandte Kulturtheorie an der HCU Hamburg. Sie ist Mitgründerin und Teil des Kollektivs »space department« sowie Mitglied im Frappant e.V. seit 2005. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation »Jenseits von Ghettoisierung. Städtische Ankommensprozesse von bulgarischen Roma im europäischen Raum« in Wien, Sofia und Berlin. Seit August 2013 ist sie als Koordinatorin für die Plattform future.lab am Dekanat der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien tätig.

Daniel Behrens
ist selbstständiger Kommunikationsdesigner mit Schwerpunkt Typografie und Schriftgestaltung und Mitgründer des Büros PBLC. PBLC schafft den Spagat zwischen Aufträge für Kultur- und Bildungseinrichtungen und freien, selbstinitiierten Projekten. Parallel unterrichtet Daniel im Bereich Typografie u.a. an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Vom 2012 bis 2014 war er Vorstandsmitglied im Frappant e.V. und seit ihrer Gründung im 2013 ist er Vorstandsmitglied in der fux e.G. Genossenschaft.

HabiTAT, Stadtklan, Linz und Wien; Florian Humer, Erik Seethaler
Das habiTAT und Stadtklan arbeiten zusammen mit anderen Initiativen an einer Struktur, die es Menschen und vor allem Gruppen von Menschen erlauben soll, gemeinschaftliche, selbstverwaltete und solidarische Wohnprojekte abseits kapitalistischer Hierarchien zu entwickeln. Dabei orientiert sich das Projekt am Modell des deutschen Mietshäuser-Syndikats. Ziel ist es, den Prozess von der Gruppenfindung bis hin zum Erwerb eines Hauses so einfach wie möglich zu gestalten und ein rechtliches und finanzielles Rahmenkonzept zu entwerfen, das die erworbenen Immobilien langfristig der marktförmigen Verwertung entzieht.
habitat.servus.at
www.stadtklan.org

Florian Humer
Florian Humer ist zur Zeit Obmensch des habiTAT und arbeitet gemeinsam mit anderen habiTäter*innen an dem Wohnprojekt Willy-Fred in Linz

Erik Seethaler
ist einer der Initiator_innen und Mitbegründer von Stadtklan und dort neben seiner derzeitigen Tätigkeit als Kassier in der Arbeitsgemeinschaft für Recht und Finanzen aktiv.

Ko.Sy – Kollektives Syndikat; Frauke, Tobias
Wir als Ko.Sy beschäftigen uns mit dem Aufbau einer Struktur und der Entwicklung von Tools, um Eigentum von Nutzung zu trennen, Liegenschaften dauerhaft aus dem Spekulationskreislauf/System freizuspielen und somit Ressourcen für kollektive und emanzipatorische Nutzung zur Verfügung zu stellen.
zugangzuland.noblogs.org

Frauke
hat eine queer-feministische und nicht-kommerzielle Zweitsozialisation erlebt und beschäftigt sich mit den Fragen wie das Leben gemeinschaftlich und abseits der Norm gelebt werden kann.

Tobias
begeistert sich für physische und digitale Allmenden und bemüht sich um die Kollektivierung der Mobilität im ländlichen Raum.

Stiftung RASENNA, Wien; Helmut Friedl
Die Stiftung Rasenna will eine nachhaltige Bodennutzung langfristig durch die Förderung gemeinschaftlicher, selbstorganisierter Projekte in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Landwirtschaften sicherstellen. Die Stiftung unterstützt beim Freikauf von Grundstücken. Die Festschreibung eines Stiftungszwecks sichert langfristig Gründungsideen und Werte wie Selbstorganisation und gemeinschaftliche Nutzung.
rasenna.at

Helmut Friedl
Supervisor und Coach; Vorstand Wohnprojekt Gennesaret (1230 Wien, Fertigstellung 2016); Vorstand Verein zur Gründung der RASENNA Privatstiftung, Atkives Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen;
Organisationsberater

Genossenschaft in Gründung, Wien; Robert Temel
Aktuell arbeitet eine Gruppe von InitiatorInnen an der Gründung einer gemeinwohlorientierten Wohnbaugenossenschaft, die insbesondere auch selbstorganisierte Wohnprojekte fördern und unterstützen soll. Die neue Genossenschaft wird sich ganz in den Dienst der Förderung gemeinschaftlichen Wohnens stellen: in unterschiedlichen Wohnformen, in Stadt und Land, für Jung und Alt, für Vermögendere ebenso wie für weniger Betuchte. Die Organisation ermöglicht und erleichtert den Start und die Umsetzung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten und anderen Wohnformen und stellt Leistungen rund ums Wohnen zur Verfügung.

Robert Temel
ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien. Sein Forschungsinteresse dreht sich um die Nutzung und Herstellung von Architektur und Stadt mit Schwerpunkt auf Wohnbau, Stadtplanung und öffentlichen Raum. Sprecher der Plattform Baukultur seit 2013. Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen seit 2009.

Workshop zum Thema “Kooperationen”

Offener Workshop der Reihe “Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis”

Dienstag, 7. April 2015
19:00 – 21:00 Uhr
Mobiles Stadtlabor der TU Wien im Resselpark, 1040 Wien
(gegenüber dem Ausgang Resselpark der U2 und U4, Karlsplatzpassage)

Inhalt des Workshops:

Gelingende Kooperation ist eine essentielle Grundbedingung für eine erfolgreiches Baugruppenprojekt. Es wird ausgelotet, was gute Kooperation ausmacht und wie sie auf das Projektergebnis wirkt. Die Fähigkeit zur produktiven Zusammenarbeit wird an vielen Schnittstellen im Planungs- und Bauprozess gefordert. Einige davon werden von ExpertInnen aus der Praxis vorgestellt und am Tisch vertieft diskutiert.

„Kooperation lässt sich nüchtern definieren als Austausch, von dem alle Beteiligten profitieren.“ (Richard Sennett, Zusammenarbeit, 2014)
Richard Sennett stellt die These auf, dass Kooperation in einem sozialen Dreieck abläuft. Dessen Tangenten sind verdiente Autorität, wechselseitige Wertschätzung und Hilfe in der Krise. Damit bewegt man sich schon sehr nahe am Alltag eines Baugruppen-Projektes. Ob und wie diese Prinzipien auf das gemeinsame Projekt einer Baugruppe übertragbar sind, wird der Abend etwas näher ausleuchten.

Konzept, Moderation: Fritz Oettl

Impulsvorträge von ExpertInnen:
– Impuls zur Kooperation zwischen Baugruppe und Baufirma: Manuel Rieger, Projekleiter bei Weissel Bau für die Baugruppen BROT, JAspern und LiSA
– Impuls zur Kooperation zwischen Baugruppe und PlanerIn: Ursula Schneider, pos architekten, Generalplanung für die BG JAspern
– Impuls zur internen Kooperation und mit einem Bauträger: Gabi Garcia, Gründungsmitglied und Steuergruppe der BG LiSA

Nach den Impulsstatements werden an je einem Tisch mit den ExpertInnen die Themen vertieft. Am Ende werden gemeinsam die Ergebnisse der Tischgespräche und des Abends zusammengefasst.

Eintritt: Freie Spende
Um Anmeldung wird gebeten: praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org
Die weiteren Workshops der Initiative im stadtlabor:

Dienstag, 5.5.: “Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft: Selbstorganisiertem Handeln Form geben”
Dienstag, 2.6.: “Absolute Beginners: Wie starte ich ein Wohnprojekt?”

Konflikte und Konfliktmanagement in Baugruppen

Dienstag, 9.Dezember 2014
19:00 – 21:00 Uhr
im Wohnprojekt Wien
1020 Wien, Krakauer Straße 19

„Wenn wir erleben, dass wir durch das Handeln anderer Personen dabei beeinträchtigt werden, die eigenen Vorstellungen, Gefühle oder Absichten zu leben oder zu verwirklichen, befinden wir uns in einem Konflikt.“ (Definition nach Friedrich Glasl)

Keine Baugruppe ist ohne Konflikte. Welche Maßnahmen eigenen sich in Baugruppen und ihrem Umfeld zur Konfliktprävention? Wie können Konflikte innerhalb des Systems konstruktiv bearbeitet werden? Und wann ist Hilfe von außen nötig?

Konzept, Organisation und Moderation: Regina Gschwendtner, Anne Lang

Impulsvorträge – anschließend Diskussion und Austausch an 4 Tischen mit den ImpulsgeberInnen:

Bei Konflikten geht es immer um unterschiedliche Sichtweisen. Entsprechend sollen in den Impulsstatements auch unterschiedliche Blickwinkel auf Konfliktfelder in Baugruppen sichtbar werden. Exemplarisch stellen wir -teilweise in Personalunion- folgende Perspektiven vor: drei BewohnerInnen unterschiedlicher Projekte, zwei Mediatorinnen, ein Projektbegründer, eine Baugruppenbetreuerin, ein Architekt von Baugruppenprojekten, eine Trainerin für gewaltfreie Kommunikation, eine Soziologin, eine Projektmanagerin, ein Moderator.

Im Fokus steht dabei, wie mit Konflikten in den unterschiedlichen Rollen und Projekten (und dessen unterschiedlichen Phasen) umgegangen wird.

Impuls Konflikttheorie und Einleitung: Regina Gschwendtner / Projektentwicklerin, Projektmanagerin und Mediatorin
Impuls Konfliktpraxis im Wohnprojekt Wien: Erich Kolenaty / Managementtrainer und Unternehmensberater, Bewohner im Wohnprojekt Wien
Impuls Konfliktpraxis in der Planung von Baugruppenprojekten: Helmut Deubner / Architekt, Gründer und Bewohner des “Lebensraum Gänserndorf”
Impuls Konfliktpraxis in der Baugruppenbetreuung: Petra Hendrich / Soziologin, Architektin, Mediatorin
Impuls Konfliktpraxis in der Gemeinschaft B.R.O.T.: Katharina Ossko / Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Restorative Kreise/Restorative Circles, Bewohnerin B.R.O.T. Kalksburg

Kurz-Biografien der ExpertInnen (ohne Titel)

  • Regina Gschwendtner, raum & kommunikation
    Studium der Architektur in Wien, Michigan und Barcelona. Mediatorin.
    Nach Tätigkeit in verschiedenen Architekturbüros und an der TU Wien ist sie seit 2012 Mitarbeiterin im Büro raum & kommunikation.
    Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bauherrenberatung, Projektentwicklung und Projektsteuerung für gemeinschaftliche Wohnprojekte.
    http://www.raum-komm.at
  • Erich Kolenaty, TRANSFORMATION Unternehmensentwicklung
    Jahrgang 1956, Betriebswirt und geprüfter Unternehmensberater, seit 1983 freier Managementtrainer und Unternehmensberater
    Besondere Ausrichtung:
    Systemische Beratung bei Teambuilding und Unternehmensentwicklung
    Moderation: Konzeption und Begleitung von Projekten, Workshops und Konferenzen
    Spezialist für die interaktive Arbeit mit großen Gruppen und die nachhaltige Mobilisierung von Veränderungsenergie
    Die Moderationswerkstatt: Trainer- und Moderatorenausbildung
    Seit 2010 Mitglied im Wohnprojekt Wien
    http://www.transformation.at
    http://www.wohnprojekt-wien.at
  • Helmut Deubner, Atelier Deubner
    studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Rainer und an der Techn. Hochschule Eindhoven.
    Seit 1983 leitet er sein Atelier für naturnahes Bauen in Gänserndorf, parallel dazu war er Mitbegründer und langjähriger Leiter des IBO – Österr. Institut für Baubiologie und Ökologie sowie Gastprofessor an der Donau-Universität Krems und Lektor an der WU Wien.
    Arbeitsschwerpunkte: ökologisches und biologisches Bauen, öffentliche Bauten (Schulen, Kindergärten) sowie Siedlungs- und Gemeinschaftsprojekte (Siedlung Rauchkogl in Ma. Enzersdorf, Ökosiedlung Gärtnerhof und Cohousing Projekt Lebensraum in Gänserndorf).
    http://www.derlebensraum.com
    http://www.atelierdeubner.at
  • Petra Hendrich, realitylab
    begleitet soziale Entwicklungsprozesse im Wohnbau und in der Stadtentwicklung. Im Büro realitylab entwickelte sie das Wohnprojekt Seestern Aspern und konzipiert Mitbestimmungsprojekte für den geförderten Wohnbau in Wien. Sie hat in Wien, Shenzhen und Shanghai Architektur studiert und ist Soziologin und Mediatorin. Zum Thema Frieden- und Konflikt arbeitet sie in Rahmen von Projekten mit Schülerinnen und Schülern.
    http://www.realitylab.at
  • Katharina Ossko
    Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Restorative Kreise/Restorative Circles, Bewohnerin BROT Kalksburg
    Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Erforschung von lebensdienlichen Systemen. Was fördert und was erschwert es gemeinsam „ermächtigt zu sein“, sowohl auf interpersoneller als struktureller Ebene. 9 Jahre Vorstand im Verein Gewaltfreie Kommunikation Österreich. Erfahrung und Ausbildung in Soziokratie und systemisches Konsensieren.
    http://www.brot-kalksburg.at
    http://www.gewaltfrei-katharina.at

13. Wohnprojekte-Frühstück: Grundsteingasse

fruehstueck

Zeit: Sonntag, 16. Februar 2014, 10 Uhr vormittags
Treffpunkt: Wien 16, Grundsteingasse 32
Anfahrt: U6 Josefstädter Straße oder
U6 Thaliastraße oder
Straßenbahnlinie 2 Neulerchenfelder Str. / Brunneng. oder
Straßenbahnlinie 46 Thaliastraße / Brunnengasse

Wir ersuchen um Anmeldung unter: fruehstueck[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org140204_Wohnprojektefruehstuck fuer Ini-Homepage_html_m3dfe2211
Um die verschiedenen Formen gemeinschaftlichen Wohnens kennenzulernen, lädt die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen zum 9. Wohnprojekt-Frühstück ein, diesmal in das Wohnprojekt Brunnengasse.

Ausgangspunkt für das Wohnprojekt Grundsteingasse war im Jahr 2006 die Vision einer solidarischen Hausgemeinschaft, in der Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen generationenübergreifend zusammenwohnen. Gemeinschaftseinrichtungen sollte es geben, vielleicht auch Arbeitsplätze und sich jedenfalls in urbaner Lage befinden. Gegen den Trend zur Vereinsamung und Vereinzelung wollte man eine Alternative schaffen, gerade auch in Hinblick auf das Leben im Alter

Initiiert wurde das Wohnprojekt 2007, im Jahr darauf schlug die PUBA – Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen- der sich formierenden Wohngruppe die Umsetzung des Projektes in einem weitgehend leerstehenden Gebäude aus dem Jahr 1870 in der Grundsteingasse 32 vor.

Die Planung und Umsetzung erfolgt durch das Architekturbüro Brada-Klerings. Unterstützt wurde der Prozess vom Büro raum & kommunikation GmbH, das die  Wohngruppe und den Bauträger zusammenbrachte und zwischen Bauprofis und Gruppe vermittelte.

Die umfassende Sanierung erfolgte im Rahmen der Wiener Wohnbauförderung. Dabei entstanden 19 Mietwohnungen mit einer Größe von 40 bis 115 Quadratmetern.

Durch den Ausbau der Dachbereiche wurden Maisonetten mit Terrassen geschaffen, der Vordertrakt wurde durch einen Lift und zwei Geschäftslokale aufgewertet. Im Erdgeschoß gibt es Müll- und Fahrradabstellräume, eine Waschküche und ein Gemeinschaftsraum. Jede Wohnung verfügt zudem über ein Kellerabteil. Eine Wohnung steht bei Bedarf für eine PflegerIn zur Verfügung.

Die Bauphase begann im Herbst 2010, im Frühsommer 2012 wurden die Wohnungen bezogen.

Bei einem gemeinsamen Frühstück haben wir die Möglichkeit, Erfahrungen der Wohngruppe direkt zu erfragen. Eine Führung durch das Haus sowie Infos zur Entstehungsgeschichte und zum gelebten Miteinander bilden den offiziellen Rahmen. Essensbeiträge, informeller Wissenstransfer und gegenseitiges Kennenlernen sind erwünscht.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter fruehstueck[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org. Architektur: Wolf Klerings. Bauträger: PUBA. Projektkoordination: raum&kommunikation.

Weitere Infos zum Projekt: http://www.raum-komm.at/projekt_detail.php?id=30

Veranstaltungen zu „Age and the City“

Im Rahmen des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln“ finden zwei Veranstaltungen zu “Age and the City” statt:

> Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Kabarett
Helmut Bartussek, “Schmerz bei Seite, Scherz lass nach”
In diesem Kabarettprogramm wird das ewig aktuelle Thema “Vergänglichkeit des menschlichen Lebens” in einen Schleier aus Humor verpackt, bestickt mit überraschenden Pointen.

> Donnerstag, 23.  Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Impulsvortrag
Reinhard Wiesemann, “GenerationenKulthaus, Unperfekthaus und mehr – Beispiele für eine intergenerative Stadt”
Anhand des Essener GenerationenKulthauses werden zwei zentrale Ideen intergenerativen Zusammenlebens deutlich: Jung und Alt unter einem Dach + Wohnen und Arbeiten.

Weitere Infos unter www.wien.gv.at/stadtentwicklung/veranstaltungen/ausstellungen/2013/wien2025.

12. Wohnprojekte-Frühstück im Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt

Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen lädt zum 12. Wohnprojekte-Frühstück im Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt.

Am ersten Adventsonntag laden wir euch und alle an Baugruppen Interessierte ab 10 Uhr zum Frühstück und gemütlichen vorweihnachtlichen Treffen. Eine Führung durch das Johanna Dohnal Haus sowie Infos zur Entstehungsgeschichte und zum gelebten Miteinander bilden den offiziellen Rahmen. Essensbeiträge, informeller Wissenstransfer und gegenseitiges Kennenlernen sind erwünscht.
Zeit: Sonntag, 1. Dezember 2012, 10 Uhr vormittags
Treffpunkt: Gemeinschaftsraum, Anton-Sattler-Gasse 100, 1220 Wien
Anfahrt: mit der U1 bis Kagraner Platz, dann über Donaufelderstraße 300 m zu Fuß
Architektur: DI Sabine Pollak
Bauträger: Wohnbauvereinigung für Privatangestellte, WBV-GPA
Weitere Info´s zum Frauenwohnprojekt: http://www.frauenwohnprojekt.org/

Wir ersuchen um Anmeldung unter: fruehstueck[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

Ausstellungseröffnung am 4.11.: „Age and the City“

Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen veranstaltete, vetreten durch Freya Brandl und Ernst Gruber, im Rahmen der Vorbereitungen zum Stadtentwicklungsplan STEP 2025 ein future.lab mit dem Titel “Age and the City – vom altersgerechten Wohnen zur intergenerativen Stadt”.
 
Nun ist es soweit – die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert:
Eröffnung der Ausstellung „Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln“
durch Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou:
> 4. November 2013, 18 Uhr
Wiener Planungswerkstatt (1, Friedrich Schmidt Platz 9)

 
Im Rahmen des Begleitprogrammes finden zwei weitere Veranstaltungen zu “Age and the City” statt:

> Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Kabarett

Helmut Bartussek, “Schmerz bei Seite, Scherz lass nach”
In diesem Kabarettprogramm wird das ewig aktuelle Thema “Vergänglichkeit des menschlichen Lebens” in einen Schleier aus Humor verpackt, bestickt mit überraschenden Pointen.
 
> Donnerstag, 23.  Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Impulsvortrag

Reinhard Wiesemann, “GenerationenKulthaus, Unperfekthaus und mehr – Beispiele für eine intergenerative Stadt”
Anhand des Essener GenerationenKulthauses werden zwei zentrale Ideen intergenerativen Zusammenlebens deutlich: Jung und Alt unter einem Dach + Wohnen und Arbeiten.

Im Mittelpunkt des zweiten Ausstellungsteils ab April 2014 stehen die Zukunftsstrategien des neuen Stadtentwicklungsplans STEP 2025. Ausstellungseröffnung Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln
Die Ausstellung ist von 5. November 2013 bis 27. Juni 2014, von Mo-Fr 9-16 Uhr und Do 9-19 Uhr in der Wiener Planungswerkstatt zu sehen.
Weitere Infos unter www.wien.gv.at/stadtentwicklung/veranstaltungen/ausstellungen/2013/wien2025.

IN LINZ BEGINNT’s – Alternative Wohnformen jetzt!

Fachsymposium 11.10. zum Thema Wohnen

Wann: Fr., 11. Oktober 2013, 14.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Gemeinderatssaal im Alten Rathaus, Hauptplatz 1, 4020 Linz

Alternative Wohnformen jetzt!
Vater, Mutter, Kind war gestern. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Familienformen und Wahlverwandtschaften, welche auch den Bedarf an alternativen Wohnformen entstehen lassen. Vor allem ältere Menschen, aber auch Eltern mit Kindern, Menschen die die Isolation satt haben und sich nach netten Nachbarn oder Mitbewohnerinnen sehnen, suchen Möglichkeiten, um ihren Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen zu verwirklichen. Aber die entsprechenden Angebote in Oberösterreich sind rar und meist nur auf Eigentumsbasis zu haben. Um hier bedürfnisgerechten leistbaren Wohnraum zu schaffen bedarf es eines Umdenkens bei der Wohnbauförderung. Die Grünen 50+ und der Verein zur Förderung von Lebensqualität möchten bei dieser Veranstaltung Best Practice-Modelle präsentieren und gemeinsam mit ExpertInnen nach Lösungsmöglichkeiten suchen!

Anmeldung: bis 02. Oktober 2013 per Email: 50plus.ooe@gruene.at oder Tel: 0732/ 739400-507

Eintritt frei!
Eine Veranstaltung von: Die Grünen 50+ OÖ, Die Grünen SeniorInnen Österreichs, Die Grünen Linz-Land, Die Grünen 50+ Linz, Die Grünen Kirchberg-Thening und dem Verein zur Förderung von Lebensqualität
PROGRAMM
14.00 Uhr Begrüßung und Einstieg in das Thema alternative Wohnformen, Präsentation der Ergebnisse einer Online-Umfrage zum Thema „Gemeinsam Wohnen“
Doris Eisenriegler: Langjährige Grüne Politikerin mit Schwerpunkt Naturschutz und Sozialpolitik, Obfrau der Grünen 50+ OÖ und der Grünen SeniorInnen Österreichs
Gabriela Schönberger: Geschäftsführende Obfrau des Vereins zur Förderung von Lebensqualität

14.30 Uhr Vortrag  Formen des Gemeinschaftswohnens – Baugemeinschaften
Robert Temel, Initiative für gemeinschaftliches Wohnen und Bauen.
Robert Temel ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien, Sprecher der Plattform Baukultur seit 2013, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen seit 2009

15.15 Uhr Vortrag Formen des Gemeinschaftswohnens – Wohngruppen als „Inserts“
Raimund Gutmann, wohnbund: consult.
Lehraufträge an den Universitäten Graz, Salzburg sowie Fachhochschulen; Leitung des Instituts für Alltagskultur in Salzburg, seit 1993 „Österreichischer Wohnbund“ und Aufbau von „wohnbund: consult“ als eigenes Büro

16.00 – 16.30 Uhr Pause mit Buffet

16.30 -19.30 Uhr DISKUSSIONSRUNDE mit:

    Freya Brandl, Architektin und StadtplanerinStaatlich befugte und beeidete Ziviltechnikerin, Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Externe Prüferin, wohnfonds_wien
    Helmuth Schattovits, Gemeinschaft B.R.O.T
    Initiator und Mitentwickler des Konzeptes von Gemeinschaft B.R.O.T. und dessen Umsetzung Ende der 1980er Jahre
    Ralf Ullsperger, Wohngruppe für Fortgeschrittene.
    Wohngruppensprecher des Projektes Wohnen für Fortgeschrittene in Wien; 1980-2011 Mitbegründer und Leiter der Ausbildung für soziokulturelle Animation.
    Constance Weiser,  Architope – Netzwerk für nachhaltige Architektur.
    Constance Weiser ist Architektin von architope – Netzwerk für nachhaltige Architektur und Vorstandsmitglied bei der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

Ab 19.30 Uhr AUSSTELLUNG im Alten Rathaus „Gemeinschaftlich wohnen hat Zukunft!  – Baugruppen und mehr“

Mitgliederversammlung 2013

Liebe Mitglieder und Interessierte!

am 9. Oktober 2013 ab 17.30 Uhr im Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
findet die Mitgliederversammlung 2013 der Initiative für
gemeinschaftliches Bauen und Wohnen statt.

Wir starten mit einer Führung durch das Frauenwohnprojekt, damit alle
Interessierten dieses erste Wiener Wohnprojekt der 2000er Jahre,
eröffnet im Sommer 2009, und das aktuell geplante Folgeprojekt
kennenlernen können.

Anschließend, ab etwa 18.30 Uhr, wollen wir das vergangene Jahr und
zukünftige Tätigkeiten diskutieren und einen neuen Vorstand wählen.

Wir hoffen, dass viele von Euch kommen, um mitzureden und die zukünftige
Ausrichtung der Initiative mitzubestimmen. Nur Mitglieder können formell
mitstimmen, beispielswiese bei der Vorstandswahl; aber alle
Interessierten können mitreden!

Wir wollen ein neues, offenes Veranstaltungsformat zur Diskussion
stellen, nämlich die Workshopreihe “Gemeinsam Bauen und Wohnen in der
Praxis”. Darin soll der Wissensstand und Potenziale zu Themen wie
Organisationsmodelle, Finanzierung, Diversität, Konflikte etc.
diskutiert und dokumentiert werden. Alle Interessierte sind herzliche
eingeladen, sich an der Getaltung der Workshopreihe zu beteiligen und
auch zusätzliche Themen einzubringen. Die Reihe soll Ende 2013 starten.

Tagesordnung:
1. 17:30 – Führung durch das Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
2. 18:30 – Feststellen der Beschlussfähigkeit
3. Beschluss der Tagesordnung
4. Bericht und Beschluss zu Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss
(Jahresrückblick)
5. Bericht und Beschluss über geplantes Programm und Haushaltsvoranschlag
5A. 19:15 – Diskussion zur Workshopreihe “Gemeinsam Bauen und Wohnen in
der Praxis”
6. Entlastung des Vorstands
7. Wahl des Vorstands und der RechnungsprüferInnen
8. Allfälliges

Anträge zur Beschlussfassung in der Generalversammlung können bis zu
einer Woche vor Beginn der Generalversammlung beim Vorstand per e-Mail
eingereicht werden.

Ort:
Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
Oswaldgasse 35, 1120 Wien
Anfahrt: U6-Station Tscherttegasse
5 min Fußweg durchs Kabelwerk
(Stüber-Gunther.Gasse, Otto-Bondy-Platz, Am Kabelwerk, Oswaldgasse)

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend,
schöne Grüße,
Ernst Gruber

für die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

11. Wohnprojektefrühstück: Lebensraum Gänserndorf

Zeit: Sonntag, 3. November 2012, 10 Uhr vormittags
Treffpunkt: 2230 Gänserndorf Süd, Tannengasse 1
Anfahrt: mit der Schnellbahn nach Strasshof (2 Stationen vor Gänserndorf), dann mit dem Fahrrad etwa 10 Min bis in die Tannengasse,
Bitte bei der Anmeldung angeben, ob Ihr zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem PKW anreisen werdet, damit wir die Anfahrt ev. unterstützen können.

Um verschiedene Formen gemeinschaftlichen Wohnens zu präsentieren, lädt die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen zum 11. Wohnprojekt-Frühstück ein. Dieses Mal öffnet uns das Cohousing Projekt Lebensraum Gänserndorf seine Türen.
Ausserdem werden wir am Nachmittag noch die Gelegenheit bieten können, die Solidarische Landwirtschaft Ochsenherz Gärtnerhof kennenzulernen, die direkt gegenüber ihre Anbauflächen hat.

Der Lebensraum ist ein innovatives Wohnprojekt in Gänserndorf Süd, 20 km nordöstlich von Wien. Die erste CoHousing-Siedlung Österreichs verbindet ökologisches Wohnen im Grünen mit gelebter Nachbarschaft.
Das Leitbild dieses Cohousing Projekts findet Ihr hier:
http://www.derlebensraum.com/wohnen/leitbild.html

Wir haben bei unserem Wohnprojekte-Frühstück die Möglichkeit, uns mit jedenfalls 2 Vertretern des Lebensraums auszutauschen und somit Erfahrungen des bald 10jährigen Zusammenlebens direkt zu erfragen. Nach einem gemütlichen Frühstück gibt es die Möglichkeit einer Führung durch das Projekt.

Willkommen sind alle von 0 bis 99. Für Essensbeiträge zum Frühstück sind wir dankbar! Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter kalischke[at]stadtambulanz.at

Architektur: Helmut Deubner
Bauträger: Nösta
Nähere Informationen zum Projekt: http://www.derlebensraum.com

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