Das war die 4. Klausur der Initiative

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Fotos: Sonja Stepanek

Unter dem Titel „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen für ALLE“ fand am Samstag, den 18. März die insgesamt vierte Klausur der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen statt. Neben dieser Frage stand vor allem die Ausrichtung der Initiative durch den personell erneuerten Vorstand im Zentrum. Der Nachmittag stand auch unseren Mitgliedern und solcher, die es noch werden wollen zur Teilnahme offen.

Michael Nussbaumer moderierte die Klausur in den Räumen des Instituts für Systemische Therapie (Dank an Ingrid Farag). Gemeinsam wurden Ziele der Initiative und mögliche Wege dorthin diskutiert, an welche Zielgruppen sich die Initiative verstärkt richten soll, wie sie das tun soll (beispielsweise durch mehr Professionalität), aber auch welche Herausforderungen die ehrenamtliche Tätigkeit für die Einzelnen bedeutet. Wie schon bei den vorangegangenen Klausuren bot die externe Moderation durch ein Set an Methoden einen neuen Blick.

So wurden die Einschätzungen der Beteiligten im Spektrum zwischen Skepsis und Optimismus eingereiht (wir uns eher auf der positiven Seite), eine Aufstellung veranschaulichte die Rolle der Initiative im Spektrum der relevanten Stakeholder (Wohnbaupolitik, Stadtplanung, Interessierte, Medien, Grundstückseigentümer). Das übergeordnete Thema der Klausur, Baugruppen auch für Menschen mit wenig Eigenkapital zur neuen sozialen Wohnform werden zu lassen, wurde ebenso behandelt, bedarf jedenfalls längerfristiger Arbeit. Gelegenheit dazu bietet das kommende Vorstandstreffen, bei dem auch Inputs zu kommenden Workshopthemen diskutiert werden sollen.

Wir freuen uns über Interesse daran!

kontakt@inigbw.org

für Kurzentschlossene…

GEMEINSCHAFTLICHES BAUEN UND WOHNEN FÜR ALLE!

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Wir laden Euch herzlich ein zu unserer KLAUSUR DER INITIATIVE für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Wir freuen uns über all jene, die das Thema „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen für ALLE“ interessiert, und sich einbringen möchten.

Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen steht immer wieder im Spannungsfeld vom Bobo-Vorwurf und Heiler-Welt-Blase, reicht aber (wie auch schon bei unserer Tagung im Oktober 2016 eindrucksvoll zu sehen war) von zivilgesellschaftlichem Engagement aller Art bis zur Integration von Flüchtlingen. Doch bleibt die Frage spannend, wie Baugruppen zu neuem sozialen Wohnen für Menschen mit wenig Eigenkapital werden.

Moderiert durch Michael Nussbaumer werden wir gemeinsam mit Euch die Ziele und die Ausrichtung der Initiative justieren, damit die Initiative attraktiv bleibt, sowohl für die bestehenden als auch für neue Mitglieder.

Wir treffen uns am Samstag, den 18. März 2017 von 14 bis 18 Uhr im Institut für Systemische Therapie am Heumarkt 9/2/22, 1030 Wien. Und danach werden wir den Tag noch gemütlich gemeinsam ausklingen lassen.

VERBINDLICHE ANMELDUNG bitte an:
constance.weiser@inigbw.org

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Initiative

Lasset uns teilen!

Habt ihr ein bevorstehendes Treffen, eine Terminankündigung oder ein Foto eines kürzlich abgehaltenen Workshops?

Schickt uns einen Website- oder facebook-Link oder auch ein, zwei Sätze am besten mit einem Foto dazu an kontakt@inigbw.org

Wir teilen Eure Ankündigungen über unsere facebook-Seite. Sie hat über 990 AbonnentInnen, die sich freuen, von Euch zu erfahren! Je sichtbarer die Aktivitäten von Baugemeinschaften insgesamt sind, desto besser!

Speziell für Projektideen oder bestehende Gruppen für die nächste Tranche der Baugruppen in Aspern haben wir ein Schwarzes Brett auf unserer Website eingerichtet.

Euer Ini-GBW Team

2016/17: Baugruppen in der Seestadt, Quartier „Am Seebogen“

In Kooperation mit der wien 3420 AG informieren wir hier zum neuen Baugruppenverfahren in der Seestadt Aspern, Quartier „Am Seebogen“.

Es gibt die Möglichkeit, sich über Aktuelles zu informieren und sich über ein „Schwarzes Brett“ mit anderen Interessierten auszutauschen. Ebenso findet sich dort das Frageprotokoll zum ersten Infoabend am 12.Dezember.

Infoabend für InteressentInnen am 12.12.: Neue Baugruppen in der Seestadt Aspern

Die nächste Generation der aspern Baugruppen steht bereits in den Startlöchern: Auch im Quartier „Am Seebogen“ wird ein Baufeld für das Erfolgsmodell aus der Seestadt reserviert.

Aktives Mitgestalten, gemeinschaftliches Bauen und selbstbestimmtes Wohnen in einer lebendigen Hausgemeinschaft sind die Assets der Baugruppen. Was üblicherweise nur Häuslbauern am Land vorbehalten bleibt – Bauen und Wohnen nach den eigenen, individuellen Vorstellungen – wird in der Seestadt in einer urbanen Umgebung möglich.

Sind auch Sie interessiert, gemeinsam mit anderen Ihren individuellen Wohn(t)raum zu verwirklichen?

Die wien 3420 aspern development AG und die Initiative Gemeinsam Bauen Wohnen laden zum Infoabend für Baugruppen-InteressentInnen

WANN? Mo, 12. Dezember 2016, Start: 18.30 Uhr
WO? Salon JAspern in der Seestadt (Hannah-Arendt-Platz 10/EG, 1220 Wien)
ANMELDUNG unter kontakt@inigbw.org

Kommen Sie zum Infoabend für Baugruppen-InteressentInnen und erfahren Sie, was es braucht, um gemeinsam mit anderen in der Seestadt zu bauen. Baugruppen-Mitglieder der ersten Etappe sind ebenfalls mit dabei und erzählen aus erster Hand über ihre Erfahrungen und das Leben in der Seestadt.

PROGRAMM
• Open Door, Begrüßung
• Erfahrungsbericht „Leben in der Seestadt“
• Vorstellung Quartier „Am Seebogen“ und Baugruppen-Bauplatz
• Infos zum Verfahren
• Fragen & Antworten
• Informeller Austausch mit Baugruppen-Anbietern und anderen InteressentInnen

Mehr Infos zu den Baugruppen im Quartier „Am Seebogen“!

ANFAHRT öffentlich: U2 bis Station „Seestadt“ oder 84A bis Station „Hannah-Arendt-Platz“

 

21. und 22.10.: Tagung Soziale Ausrichtung von Baugemeinschaften. Engagement und Herausforderung

Der deutsche Bundesverband Baugemeinschaften e.V., Freiburg, veranstaltet in Kooperation mit der österreichischen Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Wien,
am 21. und 22. Oktober 2016
eine Tagung zum Thema
Soziale Ausrichtung von Baugemeinschaften. Engagement und Herausforderung.
Tagungsort ist das Wohnprojekt Wien, 1020 Wien, Krakauer Straße 19.

Wesentliche Ziele für Beteiligte an Baugemeinschaftsprojekten sind Selbstbestimmung und Gemeinschaftlichkeit. Viele Projekte verstehen unter Gemeinschaftlichkeit jedoch mehr als das Wohnen mit Gleichgesinnten und wollen deshalb ihr Projekt dafür nützen, um Solidarität über diese Gruppe hinaus zu zeigen. Die Tagung widmete sich Baugemeinschaften, die derartige Ansätze integriert haben. Verschiedene Zugänge wurden zur Diskussion gestellt und verglichen. Ein wesentliches Thema war dabei die Balance zwischen Engagement und Selbstüberforderung, zwischen zivilgesellschaftlichem Handeln und staatlicher Vorsorge. Das Thema wurde anhand von vorrangig Wiener Beispielen behandelt. In zwei Exkursionen am 22. Oktober wurde ein Überblick über die Wiener Baugemeinschafts-Situation gegeben.

Das detaillierte Programm finden Sie hier als pdf.

Änderungen am Vortrags- und Diskussionsprogramm sowie am Exkursionsprogramm sind vorbehalten.

Die Tagung wurde unterstützt von:

„Selbst Gebaut Wohnen“

am 7.9. um 18:00 im 21er Haus
(nur bei Schönwetter!):

Eine offene Gesprächsrunde mit ArchitektInnen, ForscherInnen, KünstlerInnen, HäuslbauerInnen, Studierenden, Wohnungslosen und neuen StadtbewohnerInnen diskutiert und vernetzt sich zu Potentialen, Herausforderungen und Bedürfnissen für Planung, Umsetzung und Erhaltung.

Dabei soll allen Anwesenden die Möglichkeit gegeben werden, Erfahrungen und Wissen temporärer/permanenter Strategien und formeller/informeller Praxen der Gestaltung von Wohnraum zu teilen. Den Rahmen des Austauschs bildet die von Studierenden der TU-Wien errichtete Wohninstallation, der diesjährige 21er Pavillon – Leben in der Wand.

7.9.2016, 21er Haus, Tiefhof
18:00 Get-together / Ideen und Fragensammlung
18:30 Diskussion, anschließend informeller Austausch bis 21 Uhr

Ulrike Schartner (gaupenraub, Vinzi-Dorf)
www.gaupenraub.net
Lotte Kristoferitsch (Eoos, Places for People)
www.eoos.com
Daniel Glaser (IBA_Wien und Wohnbauforschung, Stadt Wien) www.iba-wien.at
Christine Hohenbüchler (TU Wien, Institut Kunst und Gestaltung)
www.kunst1.tuwien.ac.at
Ernst Gruber (Initiative Gemeinsam-Bauen-Wohnen)
gemeinsam-bauen-wohnen.org
Herbert Gruber (ASBN – Austrian Strawbale Network
www.baubiologie.at/strohballenbau/asbn/
Marlene Wagner (buildCollective NPO)
www.buildcollective.net
Michael Fürst (ICP, Make your City! smart)
Aaron Merdinger (Leben in der Wand) www.facebook.com/LebeninderWand
Susi Gollner (Augustin Boulevardzeitung)
www.augustin.or.at
Ghifar Al Darcazanly (Handwerker, neuer Stadbewohner)

Die Initiative in Prosa!

100PTagfuerTag_Buchcover

Wir sind stolz, im neuen Buch von Thomas Weber „100 Punkte Tag für Tag“ erwähnt zu werden.
Genauer im Kapitel „Zieh in eine WG oder tausch deine Wohnung (gegen ein Haus am Land)“ erläutert er, warum nicht nur Studenten Wohngemeinschaften in Betracht ziehen sollten, sondern auch Senioren oder städtische Dorfbewohner:

Praxisabend 03.05.: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 3.5.2016, 19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation: Robert Temel

Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Wir wollen diskutieren, welche Angebote Baugruppen der umgebenden Stadt machen wollen und können, welche sie real machen, was das für Ihre innere Organisation und ihre Handlungsfähigkeit bedeutet bzw. wie es sich auswirkt, welches Ausmaß an „Angebot“ sinnvoll und verträglich ist und was eigentlich aus Sicht des Umfelds sinnvoll angeboten werden soll. Ebenso geht es um Anforderungen von Stadtplanung und Baugruppenverfahren und deren Bedeutung für den späteren Alltag im Stadtviertel.

ImpulsgeberInnen

  • N.N., Sargfabrik
  • Heinz Feldmann, Gründer Wohnprojekt Wien
  • N.N., LiSA Leben in der Seestadt Aspern
  • N.N., Gleis 21 (Hauptbahnhofareal)
  • Anneke Essl, Bewohnerin Nordbahnhofviertel

Nach den Impulsvorträgen können die Themen in einem World-Café mit den Vortragenden an Thementischen vertieft werden. Abschließend werden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns an praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe und ein Rückblick der ersten Abende sind auf der Website der Initiative zu finden.
Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Rückblick: Praxisabend 01.03.2016: Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 1. März 2016
19–21 Uhr
Wohnprojekt Wien,

1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzept und Moderation: Constance Weiser und Petra Hendrich

Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten

Will man ein Wohnprojekt gemeinsam mit anderen auf die Beine stellen und recherchiert, was die verschiedenen Projekte machen, um erfolgreich zum Ziel zu kommen, stößt man mittlerweile unweigerlich auf die Soziokratie. Mittlerweile gibt es auch Mitglieder von Wohnprojekten, die sich durch die Vermittlung der Soziokratie ein neues berufliches  Standbein geschaffen haben. Was ist also dran an der Soziokratie?

Wir nutzten den Praxisabend dazu, einen kritischen Blick auf das Organisationsmodell der Soziokratischen Kreisorganisationsmethode (SKM) zu werfen.
Was leistet sie in Wohnprojekten? Wie wird sie konkret in der Praxis gelebt und eingesetzt? Wo liegen die Grenzen der Soziokratie?

00_Link Dokumentation „Soziokratie in Wohnprojekten“ als pdf

Praxis - 20160301 - Soziokratie

ImpulsgeberInnen:

  • Einleitung zur Soziokratie (Constance Weiser/Petra Hendrich)
  • Lebensgut Miteinander – Claudia Vogel – Gehen lernen durch Fallen
  • Pomali – Markus Vonach – Kulturwandel durch die Soziokratie
  • Seestern – Michael Herold – Soziokratie leicht abgewandelt
  • Gennesaret – Ursula Schanner – Restrukturierung der Gruppe durch Soziokratie
  • Südwind – Walter Bauer – Mehr Beteiligung durch Soziokratie –  auch abseits des Wohnprojektes
  • Barbara Strauch – Ergänzende Methoden zur Gemeinschaftsbildung

Nach den Impulsvorträgen wurden die Themen an 3 Thementischen mit den Vortragenden vertieft werden und im Anschluss wurden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Themen der Diskussionstische:

  • Soziokratie und alles wird gut? Welche Erfahrungen gibt es mit/seit der Einführung der Soziokratie?
  • Was braucht es ergänzend zur bzw. statt der Soziokratie?
  • Wandelbare Soziokratie – wie wird die Soziokratie in der Praxis gelebt? Welche Herausforderungen gibt es?

Dokumentation:

Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier. Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

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