Die Initiative in Prosa!

100PTagfuerTag_Buchcover

Wir sind stolz, im neuen Buch von Thomas Weber „100 Punkte Tag für Tag“ erwähnt zu werden.
Genauer im Kapitel „Zieh in eine WG oder tausch deine Wohnung (gegen ein Haus am Land)“ erläutert er, warum nicht nur Studenten Wohngemeinschaften in Betracht ziehen sollten, sondern auch Senioren oder städtische Dorfbewohner:

Praxisabend 03.05.: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 3.5.2016, 19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation: Robert Temel

Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Wir wollen diskutieren, welche Angebote Baugruppen der umgebenden Stadt machen wollen und können, welche sie real machen, was das für Ihre innere Organisation und ihre Handlungsfähigkeit bedeutet bzw. wie es sich auswirkt, welches Ausmaß an „Angebot“ sinnvoll und verträglich ist und was eigentlich aus Sicht des Umfelds sinnvoll angeboten werden soll. Ebenso geht es um Anforderungen von Stadtplanung und Baugruppenverfahren und deren Bedeutung für den späteren Alltag im Stadtviertel.

ImpulsgeberInnen

  • N.N., Sargfabrik
  • Heinz Feldmann, Gründer Wohnprojekt Wien
  • N.N., LiSA Leben in der Seestadt Aspern
  • N.N., Gleis 21 (Hauptbahnhofareal)
  • Anneke Essl, Bewohnerin Nordbahnhofviertel

Nach den Impulsvorträgen können die Themen in einem World-Café mit den Vortragenden an Thementischen vertieft werden. Abschließend werden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns an praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe und ein Rückblick der ersten Abende sind auf der Website der Initiative zu finden.
Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Rückblick: Praxisabend 01.03.2016: Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 1. März 2016
19–21 Uhr
Wohnprojekt Wien,

1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzept und Moderation: Constance Weiser und Petra Hendrich

Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten

Will man ein Wohnprojekt gemeinsam mit anderen auf die Beine stellen und recherchiert, was die verschiedenen Projekte machen, um erfolgreich zum Ziel zu kommen, stößt man mittlerweile unweigerlich auf die Soziokratie. Mittlerweile gibt es auch Mitglieder von Wohnprojekten, die sich durch die Vermittlung der Soziokratie ein neues berufliches  Standbein geschaffen haben. Was ist also dran an der Soziokratie?

Wir nutzten den Praxisabend dazu, einen kritischen Blick auf das Organisationsmodell der Soziokratischen Kreisorganisationsmethode (SKM) zu werfen.
Was leistet sie in Wohnprojekten? Wie wird sie konkret in der Praxis gelebt und eingesetzt? Wo liegen die Grenzen der Soziokratie?

00_Link Dokumentation „Soziokratie in Wohnprojekten“ als pdf

Praxis - 20160301 - Soziokratie

ImpulsgeberInnen:

  • Einleitung zur Soziokratie (Constance Weiser/Petra Hendrich)
  • Lebensgut Miteinander – Claudia Vogel – Gehen lernen durch Fallen
  • Pomali – Markus Vonach – Kulturwandel durch die Soziokratie
  • Seestern – Michael Herold – Soziokratie leicht abgewandelt
  • Gennesaret – Ursula Schanner – Restrukturierung der Gruppe durch Soziokratie
  • Südwind – Walter Bauer – Mehr Beteiligung durch Soziokratie –  auch abseits des Wohnprojektes
  • Barbara Strauch – Ergänzende Methoden zur Gemeinschaftsbildung

Nach den Impulsvorträgen wurden die Themen an 3 Thementischen mit den Vortragenden vertieft werden und im Anschluss wurden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Themen der Diskussionstische:

  • Soziokratie und alles wird gut? Welche Erfahrungen gibt es mit/seit der Einführung der Soziokratie?
  • Was braucht es ergänzend zur bzw. statt der Soziokratie?
  • Wandelbare Soziokratie – wie wird die Soziokratie in der Praxis gelebt? Welche Herausforderungen gibt es?

Dokumentation:

Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier. Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Praxisabend 05.04.2016: Crowdfunding – Alternative Finanzierungsmodelle, eine Chance für Baugruppen?

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 05.04.2016,
19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation:
Helmut Friedl

Crowdfunding – Alternative Finanzierungsmodelle, eine Chance für Baugruppen?

Eine der ersten und zentralen Herausforderungen in allen Projekten des gemeinschaftlichen Bauen und Wohnens ist immer auch die Finanzierung. Die Frage ist: Kann Crowdfunding eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten Hypothekarkredit und Wohnbauförderung sein? Welche der zahlreichen Crowdfunding-Internet-Plattformen eignen sich für Baugruppen-Projekte? Welche Finanzierungsinstrumente und Rechtskonstruktionen sind empfehlenswert? Was sind die Erfolgsfaktoren der Baugruppen, die aktuell hohe Beträge mit alternativen Finanzierungen aufstellen können?

ImpulsgeberInnen:

  • Helmut Friedl, Organisationsberater, Mitglied der Initiative: Einleitung, Überblick
  • N.N., Lebensgut Miteinander: Erfolgreich finanzieren mit dem Vermögenspool
  • Philipp Walz, Respekt.net: Crowdfunding für eine bessere Gesellschaft
  • Christian Frantal, Wohnwagon: Selbstbestimmt und autark leben, erfolgreich mit der Cloud finanziert
  • Wolfgang Gumpelmaier, gumpelmedia, Crowdfunding-Service.com
  • Peter Schaden, ADMCOM
  • Johann Sebastian Kann, HOME ROCKET
  • Günther Lindenlaub, Finnest
  • Florian Humer, Habitat & Willy*Fred: Erfolgreiche Direktkreditkampagne für den Hauskauf

 

Nach den Impulsvorträgen können die Themen in einem World-Café mit den Vortragenden an vier Thementischen vertieft werden. Abschließend werden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Nächster Praxisabend:

  • 3. Mai 2016: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr “Ausstrahlen” in die Stadt

Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns: praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org
Mit der Anmeldung werden Sie in den Newsletter der Initiative aufgenommen, der etwa 1-2 mal pro Monat versendet wird. Sollten Sie dies nicht wünschen, bitten wir um kurze Notiz in der Anmeldung. Vielen Dank.

Dokumentation:

Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier. Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

 

Rückblick: Praxisabend 12.01.2016: Grund zu Bauen

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Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 12.1.2016,
19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation:
Ernst Gruber

„Grund zu Bauen – Baugruppen und ihr Zugang zu Grundstücken in der Stadtentwicklung“

Die Möglichkeiten der Stadtentwicklung und des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens stehen und fallen mit den Möglichkeiten, an Grundstücke zu gelangen. Eine Vergabe nach Konzepten statt dem besten Preis birgt die Frage, nach welchen Kriterien sich die Qualität eines Projektes in einem solchen Verfahren beurteilen lässt. Welche Rolle spielen dabei wohnungspolitische Kriterien, welche architektonische? Wie lassen sich gruppenbezogene und Prozessqualitäten beurteilen? Welche impulsgebenden und vorbereitenden Maßnahmen können im Vorfeld gesetzt werden? Wie können solche Verfahren fair und mit für alle vertretbarem Aufwand durchgeführt werden? Kurz: Wie soll man den Zugang zu solchen Grundstücken regeln?

An dem Abend versuchen wir, Ergebnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung jüngster Verfahren aus Deutschland und Österreich mit einander zu vergleichen. Was funktioniert und was wird adaptiert? Was lässt sich auf die Situation in Österreich und speziell in Wien anwenden – nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund der neuen Wiener rot-grünen Regierungskoalition? Was kann die Stadtentwicklung von den Baugemeinschaften lernen und umgekehrt?

 

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Die Vorträge der ImpulsgeberInnen:

00_Link Angela Hansen, Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften
00_Link Michael Kunert,
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften
00_Link Uwe Wulfrath,
Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung
00_Link Robert Temel,
Wien, Architektur- und Stadtforscher

 

00_Link Dokumentation „Grund zu Bauen“ als pdf

Anmeldung für den Newsletter

Alle Neuigkeiten zum Thema gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Baugruppen, Wohnprojekte erhält man mit dem Newsletter der Initiative.

Der Newsletter wird etwa zwei Mal monatlich ausgesendet. Anmeldung per Mail an newsletterini@silverserver.at.

16. Februar: Digitale Werkzeuge für die Selbstorganisation in Wohnprojekten

16. Februar, 19 Uhr, Wohnprojekt Wien, Krakauerstraße 19, 1020.

Die Initiative für Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen bietet den Verantwortlichen in den Wohnprojekten, die sich mit digitalen Werkzeugen befassen (oder es in Zukunft tun wollen), die Gelegenheit, sich gegenseitig austauschen. Die Asperner Baugruppen haben mit dem Austausch bereits begonnen und freuen sich die Unterhaltung auszuweiten. Bisher haben wir in den Baugruppen und Wohnprojekten folgende Tools gesichtet:

  • Buchungssysteme für Gemeinschaftsräume und Carsharing
  • Verrechnungssysteme für die Nutzung von Räumen, Waschmaschinen und anderen Ressourcen
  • Projektmanagementwerkzeuge zur Verwaltung von Agenden, Protokollen, Beschlüssen, Todos, Kontakten,….
  • Dateiablagen
  • Tools für Kommunikation und Tratsch
  • digitales schwarzes Brett für das Stiegenhaus

Kurzvorträge von:

  • Jan Hilmar (Wohnprojekt Wien)
  • Philipp Naderer (Seestern)
  • Michael Sturm (LISA)
  • Szabolcs Rimanoczy (BROT)
  • Martin Hammerschmied (Gleis21)
  • Tobi Schäfer / Gernot Tscherteu (realitylab)
  • Adrian Kowar (Gennesaret)
  • Maximilian Wollner (Hasendorf)
  • Fabian Topfstedt (Jaspern)

Ziele der Veranstaltung:

  • gegenseitiges Kennenlernen von Lösungen und den Personen dahinter
  • Austausch
  • evtl auch Kooperationen um in Zukunft Arbeit zu sparen bzw. nachhaltigere Lösungen zu entwickeln – evtl auf Open Source Basis
    Die Veranstaltung setzt ein Interesse an digitalen Werkzeugen aber keine Vorkenntnisse voraus.

Interesse bekundet haben bereits folgende Projekte: Brot, Seestern, Pegasus, Lisa, Jaspern, Gleis21, Wohnprojekt Wien, Gennesaret.
Wir freuen uns auf weitere Teilnehmer.

Format: Kurzvorträge und Thementische

Koordination / Moderation: Gernot Tscherteu
Kontakt: gt@realitylab.at

16. Februar, 19 Uhr, Wohnprojekt Wien, Krakauerstraße 19, 1020.

Praxisabend 12.01.2016: Grund zu Bauen

7.1.2016: Ulli Hahn, die ursprünglich über das Baugruppenverfahren am Hauptbahnhof sprechen wollte, ist leider für den Abend verhindert. An Ihrer Stelle wird Robert Temel über die Situation in Wien berichten, der dankenswerter Weise kurzfristig einspringt.

Robert Temel
ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien. Sein Forschungsinteresse dreht sich um die Nutzung und Herstellung von Architektur und Stadt mit Schwerpunkt auf Wohnbau, Stadtplanung und öffentlichen Raum. Seit 2014 leitet er die Verfahrensbetreuung der Bewerbungsverfahren für Baugruppen und Quartiershäuser am Hauptbahnhofareal in Wien, 2012 verfasste er eine Studie über Baugemeinschaften in der Wiener Seestadt Aspern mit Fokus auf partizipative Planung und kooperative Planung zwischen den Gruppen.

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Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 12.1.2016,
19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation:
Ernst Gruber

„Grund zu Bauen – Baugruppen und ihr Zugang zu Grundstücken in der Stadtentwicklung“

Die Möglichkeiten der Stadtentwicklung und des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens stehen und fallen mit den Möglichkeiten, an Grundstücke zu gelangen. Eine Vergabe nach Konzepten statt dem besten Preis birgt die Frage, nach welchen Kriterien sich die Qualität eines Projektes in einem solchen Verfahren beurteilen lässt. Welche Rolle spielen dabei wohnungspolitische Kriterien, welche architektonische? Wie lassen sich gruppenbezogene und Prozessqualitäten beurteilen? Welche impulsgebenden und vorbereitenden Maßnahmen können im Vorfeld gesetzt werden? Wie können solche Verfahren fair und mit für alle vertretbarem Aufwand durchgeführt werden? Kurz: Wie soll man den Zugang zu solchen Grundstücken regeln?

An dem Abend versuchen wir, Ergebnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung jüngster Verfahren aus Deutschland und Österreich mit einander zu vergleichen. Was funktioniert und was wird adaptiert? Was lässt sich auf die Situation in Österreich und speziell in Wien anwenden – nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund der neuen Wiener rot-grünen Regierungskoalition? Was kann die Stadtentwicklung von den Baugemeinschaften lernen und umgekehrt?

ImpulsgeberInnen:
Angela Hansen,
Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften
Michael Kunert,
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften
Uwe Wulfrath,
Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung
Robert Temel,
Wien, Architektur- und Stadtforscher

In gewohnter Form starten wir mit Kurzvorträgen unserer Gäste und gehen dann in eine Diskussion mit Publikumsbeteiligung über. Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns an praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org.

Die Vortragenden:

Angela Hansen
Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften

„Baugemeinschaften sind zwar ein kleines Segment in Hamburg, sie machen die Stadt aber ein bisschen bunter. Baugemeinschaften sind in der Regel sozial engagiert und wirken dadurch in ihren Stadtteil hinein. Davon profitiert auch die Stadt!“

„Ich leite die Agentur für Baugemeinschaften, die in Hamburg in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in der Abteilung Wohnen angesiedelt ist. 2003 ist die Agentur gegründet worden. Seither sind wir Ansprechpartner für alle an dem Thema Interessierten. Wir beraten Gruppen, verfügen über ein eigenes Förderprogramm für genossenschaftlich orientierte Gruppen, stellen städtische Grundstücke bereit. Wir lotsen die Baugemeinschaften durch das Verfahren von der Idee bis zum Einzug.“

 

Michael Kunert
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften

„Der beste Weg, Stadt zu entwickeln, ist gemeinsam mit Bürgern!“

Die Kontaktstelle Baugemeinschaften der Landeshauptstadt Stuttgart wurde 2012 eingerichtet. Wesentliche Aufgaben der Kontaktstelle für Baugemeinschaften sind die Konditionierung von Standorten, die Durchführung der Verfahren zur Vergabe von Grundstücken, die Begleitung und Beratung der Baugruppen im Verfahren mit Qualitätssicherung, sowie Öffentlichkeitsarbeit.

2012 erfolgte in Stuttgart der Grundsatzbeschluss „Bürger bauen mit –  Baugemeinschaften in Stuttgart “ des Gemeinderats zur Vergabe von Baugrundstücken an Baugemeinschaften zum Festpreis und im Konzeptverfahren.

Michael Kunert, Studium der Architektur und Stadtplanung an der Uni Stuttgart. Seit 1998 freiberufliche Tätigkeit im Spannungsfeld Stadtplanung, Kommunikation und Bürgerbeteiligung. Von 1998 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Städtebau-Institut der Uni Stuttgart. 2007/08 Vertretungsprofessur am Karlsruher Institut für Technologie. Seit 2012 Mitarbeiter im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt Stuttgart, Strategie Wohnen / Kontaktstelle Baugemeinschaften.

 

Uwe Wulfrath
Tübingen, Leiter des Fachbereichs Planen, Entwickeln, Liegenschaften der Stadt Tübingen,
einer der blühendsten Pionierstädte für Baugemeinschaften

Die Fachabteilung Projektentwicklung, das ehemalige Stadtsanierungsamt, ist verantwortlich für den Städtebaulichen Entwicklungsbereich „Stuttgarter Straße/ Französisches Viertel“ in der Tübinger Südstadt. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen übernimmt sie die Entwicklung von Gewerbebrachen zu gemischten städtischen Quartieren.

 

Nächste Praxisabende:
> 16. Feb. 2016: Digitale Werkzeuge für die Selbstorganisation in Gruppen
> 1. März 2016: Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten als Organisationsform
> 5. April 2016: Crowdfunding
> 3. Mai 2016: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr “Ausstrahlen” in die Stadt

Dokumentation:
Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier.
Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Out Now: „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

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Mit freundlicher Unterstützung der Wien 3420 Aspern Development AG und des Bundeskanzleramts konnte die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen eine Publikation über die bisherigen Abende der Veranstaltungsreihe ‚Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis‘ herausgeben.
Darin sind die ersten 9 Workshops aus dem Jahr 2014 über, für und mit Baugruppen in Wien dokumentiert. Themen waren Diversität und Interkulturalität, Stadtentwicklung, Finanzierungsformen, Ablauf und Zeitökonomie, Wohnbauförderung, Solidarität, Carsharing, Selbstbau und Konflikte – sowie Stadtentwicklung und Baugruppen. Zusätzlich wird die Entwicklung der Asperner Baugruppen und der Kontext der Wiener Baugruppen insgesamt erläutert.

Die Publikation ist hier online zugänglich.

Bei den Veranstaltungen der Initiative können Exemplare erworben werden, solange der Vorrat reicht. Mitglieder der Initiative erhalten ein Printexemplar kostenfrei zugesandt. Wenn Sie noch im heurigen Jahr Mitglied werden, erhalten auch Sie ein Exemplar!

Die kommenden Workshoptermine
01. 12. 2015: Partizipative Planungsprozesse
12. 01. 2016: Grund zu Bauen – Grundstücksvergabe an Baugruppen
16. 02. 2016: Digitale Werkzeuge für die Selbstorganisation in Gruppen
01. 03. 2016: Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten als Organisationsform
05. 04. 2016: Crowdfunding
03. 05. 2016: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr “Ausstrahlen” in die Stadt

jeweils an einem Dienstag, von 19:00-21:00
im Wohnprojekt Wien, 1020 Wien, Krakauer Straße 19

Kontakt: praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

Rückblick: Praxisabend 01.12.2015: Partizipative Planungsprozesse

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 01. Dezember 2015
19–21 Uhr
Wohnprojekt Wien,

1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzept und Moderation: Christian Kronaus, Ralf Dopheide, Petra Hendrich

Partizipative Planungsprozesse

Partizipative Planungsprozesse stellen sowohl die PlanungsexpertInnen als auch die Laien vor eine große Herausforderung. Auf der einen Seite muss der Experte/die Expertin Entscheidungen so aufbereiten und
verständlich machen, dass sie Laien gut und informiert treffen können. Auf der anderen Seite werden die zukünftigen NutzerInnen mit Fragen konfrontiert, die neu und oft auch überfordernd sind. Wie also
bringt man diese zwei Seiten in Einklang? Was braucht es um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen? Wie weit gibt der/die ExpertIn seine/ihre Expertenrolle auf? Wie können partizipative Planungsprozesse strukturiert sein, um gute Ergebnisse zu erzielen? Und was ist ein gutes Ergebnis?

Vorgestellt wurden Beispiele wie bei Planungs- u. Entwicklungsprozesse, verschiedenste Interessensgruppen berücksichtigt werden und deren Input als Entscheidungsbasis für weitere Entscheidungsprozesse dienen können. Es wurden partizipative Methoden gezeigt und dargestellt wie die dadurch erworbenen Erkenntnisse in weitere Planungsschritte eingewoben werden können. Im Anschluss wurden die unterschiedlichen partizipativen Methoden und deren Ergebnisse diskutiert.

ImpulsgeberInnen (Details siehe unten):

audiodoku Audiomitschnitte der Impulsvorträge und Zusammenfassung der Tischdiskussionen:

00_Link Partizipative Planungsprozesse – Dokumentation (Dokumentation: Lukas Franta)

 

Mehr zu den Impulsen und ImpulsgeberInnen:

Christian Kronaus und Ralf Dopheide: Compact Garden Living
Das Forschungsprojekt Partizipation 2.0 „CompactGardenLiving“ basiert thematisch auf der Verwebung von Wohnbau und Grünraum im Sinne von „Urbanem Grün“, „grüne Architektur“ und „Gärtnern in der Stadt“. Es wurden unterschiedliche partizipative Methoden angewandt um das Erfahrungswissen zukünftiger NutzerInnen, BewohnerInnen bzw. unterschiedlicher Interessengruppen in den Planungsprozess einzuweben. Die Ergebnisse werden vorgestellt und die Potenziale der unterschiedlichen partizipativen Methoden diskutiert.

Dokumentation:

Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier. Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

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