Archiv der Kategorie: Termine

Praxisabend 03.05.: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 3.5.2016, 19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation: Robert Temel

Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt

Wir wollen diskutieren, welche Angebote Baugruppen der umgebenden Stadt machen wollen und können, welche sie real machen, was das für Ihre innere Organisation und ihre Handlungsfähigkeit bedeutet bzw. wie es sich auswirkt, welches Ausmaß an „Angebot“ sinnvoll und verträglich ist und was eigentlich aus Sicht des Umfelds sinnvoll angeboten werden soll. Ebenso geht es um Anforderungen von Stadtplanung und Baugruppenverfahren und deren Bedeutung für den späteren Alltag im Stadtviertel.

ImpulsgeberInnen

  • N.N., Sargfabrik
  • Heinz Feldmann, Gründer Wohnprojekt Wien
  • N.N., LiSA Leben in der Seestadt Aspern
  • N.N., Gleis 21 (Hauptbahnhofareal)
  • Anneke Essl, Bewohnerin Nordbahnhofviertel

Nach den Impulsvorträgen können die Themen in einem World-Café mit den Vortragenden an Thementischen vertieft werden. Abschließend werden die Ergebnisse noch einmal für alle vorgestellt.

Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns an praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe und ein Rückblick der ersten Abende sind auf der Website der Initiative zu finden.
Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Praxisabend 12.01.2016: Grund zu Bauen

7.1.2016: Ulli Hahn, die ursprünglich über das Baugruppenverfahren am Hauptbahnhof sprechen wollte, ist leider für den Abend verhindert. An Ihrer Stelle wird Robert Temel über die Situation in Wien berichten, der dankenswerter Weise kurzfristig einspringt.

Robert Temel
ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien. Sein Forschungsinteresse dreht sich um die Nutzung und Herstellung von Architektur und Stadt mit Schwerpunkt auf Wohnbau, Stadtplanung und öffentlichen Raum. Seit 2014 leitet er die Verfahrensbetreuung der Bewerbungsverfahren für Baugruppen und Quartiershäuser am Hauptbahnhofareal in Wien, 2012 verfasste er eine Studie über Baugemeinschaften in der Wiener Seestadt Aspern mit Fokus auf partizipative Planung und kooperative Planung zwischen den Gruppen.

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Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 12.1.2016,
19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation:
Ernst Gruber

„Grund zu Bauen – Baugruppen und ihr Zugang zu Grundstücken in der Stadtentwicklung“

Die Möglichkeiten der Stadtentwicklung und des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens stehen und fallen mit den Möglichkeiten, an Grundstücke zu gelangen. Eine Vergabe nach Konzepten statt dem besten Preis birgt die Frage, nach welchen Kriterien sich die Qualität eines Projektes in einem solchen Verfahren beurteilen lässt. Welche Rolle spielen dabei wohnungspolitische Kriterien, welche architektonische? Wie lassen sich gruppenbezogene und Prozessqualitäten beurteilen? Welche impulsgebenden und vorbereitenden Maßnahmen können im Vorfeld gesetzt werden? Wie können solche Verfahren fair und mit für alle vertretbarem Aufwand durchgeführt werden? Kurz: Wie soll man den Zugang zu solchen Grundstücken regeln?

An dem Abend versuchen wir, Ergebnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung jüngster Verfahren aus Deutschland und Österreich mit einander zu vergleichen. Was funktioniert und was wird adaptiert? Was lässt sich auf die Situation in Österreich und speziell in Wien anwenden – nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund der neuen Wiener rot-grünen Regierungskoalition? Was kann die Stadtentwicklung von den Baugemeinschaften lernen und umgekehrt?

ImpulsgeberInnen:
Angela Hansen,
Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften
Michael Kunert,
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften
Uwe Wulfrath,
Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung
Robert Temel,
Wien, Architektur- und Stadtforscher

In gewohnter Form starten wir mit Kurzvorträgen unserer Gäste und gehen dann in eine Diskussion mit Publikumsbeteiligung über. Über unverbindliche Anmeldungen freuen wir uns an praxis@gemeinsam-bauen-wohnen.org.

Die Vortragenden:

Angela Hansen
Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften

„Baugemeinschaften sind zwar ein kleines Segment in Hamburg, sie machen die Stadt aber ein bisschen bunter. Baugemeinschaften sind in der Regel sozial engagiert und wirken dadurch in ihren Stadtteil hinein. Davon profitiert auch die Stadt!“

„Ich leite die Agentur für Baugemeinschaften, die in Hamburg in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in der Abteilung Wohnen angesiedelt ist. 2003 ist die Agentur gegründet worden. Seither sind wir Ansprechpartner für alle an dem Thema Interessierten. Wir beraten Gruppen, verfügen über ein eigenes Förderprogramm für genossenschaftlich orientierte Gruppen, stellen städtische Grundstücke bereit. Wir lotsen die Baugemeinschaften durch das Verfahren von der Idee bis zum Einzug.“

 

Michael Kunert
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften

„Der beste Weg, Stadt zu entwickeln, ist gemeinsam mit Bürgern!“

Die Kontaktstelle Baugemeinschaften der Landeshauptstadt Stuttgart wurde 2012 eingerichtet. Wesentliche Aufgaben der Kontaktstelle für Baugemeinschaften sind die Konditionierung von Standorten, die Durchführung der Verfahren zur Vergabe von Grundstücken, die Begleitung und Beratung der Baugruppen im Verfahren mit Qualitätssicherung, sowie Öffentlichkeitsarbeit.

2012 erfolgte in Stuttgart der Grundsatzbeschluss „Bürger bauen mit –  Baugemeinschaften in Stuttgart “ des Gemeinderats zur Vergabe von Baugrundstücken an Baugemeinschaften zum Festpreis und im Konzeptverfahren.

Michael Kunert, Studium der Architektur und Stadtplanung an der Uni Stuttgart. Seit 1998 freiberufliche Tätigkeit im Spannungsfeld Stadtplanung, Kommunikation und Bürgerbeteiligung. Von 1998 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Städtebau-Institut der Uni Stuttgart. 2007/08 Vertretungsprofessur am Karlsruher Institut für Technologie. Seit 2012 Mitarbeiter im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt Stuttgart, Strategie Wohnen / Kontaktstelle Baugemeinschaften.

 

Uwe Wulfrath
Tübingen, Leiter des Fachbereichs Planen, Entwickeln, Liegenschaften der Stadt Tübingen,
einer der blühendsten Pionierstädte für Baugemeinschaften

Die Fachabteilung Projektentwicklung, das ehemalige Stadtsanierungsamt, ist verantwortlich für den Städtebaulichen Entwicklungsbereich „Stuttgarter Straße/ Französisches Viertel“ in der Tübinger Südstadt. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen übernimmt sie die Entwicklung von Gewerbebrachen zu gemischten städtischen Quartieren.

 

Nächste Praxisabende:
> 16. Feb. 2016: Digitale Werkzeuge für die Selbstorganisation in Gruppen
> 1. März 2016: Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten als Organisationsform
> 5. April 2016: Crowdfunding
> 3. Mai 2016: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr “Ausstrahlen” in die Stadt

Dokumentation:
Einen Überblick und die Dokumentation aller Praxisabende finden Sie hier.
Wenn Sie diese Informationen hilfreich finden, werden Sie doch Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Workshop am 5.Mai: Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft – Stiftung: Selbstorganisiertem Handeln Form geben

Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis

Dienstag, 5. Mai 2015
19–21 Uhr
Mobiles Stadtlabor der TU Wien
im Resselpark, 1040 Wien
(gegenüber dem Ausgang Resselpark der U2 und U4, Karlsplatzpassage)

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten:
praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

Konzept und Moderation: Ernst Gruber

Die sich vorstellenden Gruppen aus Wien, Hamburg und Linz zeigen ein aktuelles Spektrum selbstorganisierten Handelns im Bereich des Bauens, Wohnens, Arbeitens und Landwirtschaftens. Dabei geht es von der Frage des Umgangs mit Grund und Boden bis hin zur Regelung des Zugangs und den Bedingungen der Nutzung. Die gewählten Organisationsformen sind zugleich modellhaft und eröffnen die Möglichkeit der Wiederholung. Sie stehen somit für einen maßstäblichen Entwicklungssprung, der weg vom Einzelprojekt führen kann. Wir bekommen Einblick in die Fragen, für welche Organisations- und Rechtsform man sich aus welchen Gründen entscheidet, was das für Konsequenzen hat und welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen können. Die Gruppen stehen dabei an unterschiedlichen Punkten ihrer Projektgeschichte. Wir wollen wie immer bei unseren Workshops nach den Kurzpräsentationen gemeinsam diskutieren, im Anschluss werden die erarbeiteten Themen vorgestellt.

Frappant e.V., Hamburg; Anna Kokalanova, Daniel Behrens
Durch eine eigens gegründete Genossenschaft wurde die ehemalige Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona aus städtischem Besitz gekauft, um sie zu sanieren, umzubauen und zu erweitern. Aus dem denkmalgeschützten Gebäude wird dauerhaft ein gemeinschaftlich betriebener Produktionsort für Kunst, Kultur und Gestaltung, Gewerbe und Bildung, kleine Firmen sowie soziale Organisationen.
frappant.org
www.fux-eg.org

Anna Kokalanova
studierte Architektur an der Bauhaus Universität Weimar und Stadtplanung und Stadtentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg. Nach ihrer Abschlussarbeit über die Roma-Siedlung »Fakulteta« in Sofia arbeitete sie u.a. als Projektkoordinatorin bei der Internationalen Bauausstellung »IBA Hamburg GmbH« und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich angewandte Kulturtheorie an der HCU Hamburg. Sie ist Mitgründerin und Teil des Kollektivs »space department« sowie Mitglied im Frappant e.V. seit 2005. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation »Jenseits von Ghettoisierung. Städtische Ankommensprozesse von bulgarischen Roma im europäischen Raum« in Wien, Sofia und Berlin. Seit August 2013 ist sie als Koordinatorin für die Plattform future.lab am Dekanat der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien tätig.

Daniel Behrens
ist selbstständiger Kommunikationsdesigner mit Schwerpunkt Typografie und Schriftgestaltung und Mitgründer des Büros PBLC. PBLC schafft den Spagat zwischen Aufträge für Kultur- und Bildungseinrichtungen und freien, selbstinitiierten Projekten. Parallel unterrichtet Daniel im Bereich Typografie u.a. an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Vom 2012 bis 2014 war er Vorstandsmitglied im Frappant e.V. und seit ihrer Gründung im 2013 ist er Vorstandsmitglied in der fux e.G. Genossenschaft.

HabiTAT, Stadtklan, Linz und Wien; Florian Humer, Erik Seethaler
Das habiTAT und Stadtklan arbeiten zusammen mit anderen Initiativen an einer Struktur, die es Menschen und vor allem Gruppen von Menschen erlauben soll, gemeinschaftliche, selbstverwaltete und solidarische Wohnprojekte abseits kapitalistischer Hierarchien zu entwickeln. Dabei orientiert sich das Projekt am Modell des deutschen Mietshäuser-Syndikats. Ziel ist es, den Prozess von der Gruppenfindung bis hin zum Erwerb eines Hauses so einfach wie möglich zu gestalten und ein rechtliches und finanzielles Rahmenkonzept zu entwerfen, das die erworbenen Immobilien langfristig der marktförmigen Verwertung entzieht.
habitat.servus.at
www.stadtklan.org

Florian Humer
Florian Humer ist zur Zeit Obmensch des habiTAT und arbeitet gemeinsam mit anderen habiTäter*innen an dem Wohnprojekt Willy-Fred in Linz

Erik Seethaler
ist einer der Initiator_innen und Mitbegründer von Stadtklan und dort neben seiner derzeitigen Tätigkeit als Kassier in der Arbeitsgemeinschaft für Recht und Finanzen aktiv.

Ko.Sy – Kollektives Syndikat; Frauke, Tobias
Wir als Ko.Sy beschäftigen uns mit dem Aufbau einer Struktur und der Entwicklung von Tools, um Eigentum von Nutzung zu trennen, Liegenschaften dauerhaft aus dem Spekulationskreislauf/System freizuspielen und somit Ressourcen für kollektive und emanzipatorische Nutzung zur Verfügung zu stellen.
zugangzuland.noblogs.org

Frauke
hat eine queer-feministische und nicht-kommerzielle Zweitsozialisation erlebt und beschäftigt sich mit den Fragen wie das Leben gemeinschaftlich und abseits der Norm gelebt werden kann.

Tobias
begeistert sich für physische und digitale Allmenden und bemüht sich um die Kollektivierung der Mobilität im ländlichen Raum.

Stiftung RASENNA, Wien; Helmut Friedl
Die Stiftung Rasenna will eine nachhaltige Bodennutzung langfristig durch die Förderung gemeinschaftlicher, selbstorganisierter Projekte in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Landwirtschaften sicherstellen. Die Stiftung unterstützt beim Freikauf von Grundstücken. Die Festschreibung eines Stiftungszwecks sichert langfristig Gründungsideen und Werte wie Selbstorganisation und gemeinschaftliche Nutzung.
rasenna.at

Helmut Friedl
Supervisor und Coach; Vorstand Wohnprojekt Gennesaret (1230 Wien, Fertigstellung 2016); Vorstand Verein zur Gründung der RASENNA Privatstiftung, Atkives Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen;
Organisationsberater

Genossenschaft in Gründung, Wien; Robert Temel
Aktuell arbeitet eine Gruppe von InitiatorInnen an der Gründung einer gemeinwohlorientierten Wohnbaugenossenschaft, die insbesondere auch selbstorganisierte Wohnprojekte fördern und unterstützen soll. Die neue Genossenschaft wird sich ganz in den Dienst der Förderung gemeinschaftlichen Wohnens stellen: in unterschiedlichen Wohnformen, in Stadt und Land, für Jung und Alt, für Vermögendere ebenso wie für weniger Betuchte. Die Organisation ermöglicht und erleichtert den Start und die Umsetzung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten und anderen Wohnformen und stellt Leistungen rund ums Wohnen zur Verfügung.

Robert Temel
ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien. Sein Forschungsinteresse dreht sich um die Nutzung und Herstellung von Architektur und Stadt mit Schwerpunkt auf Wohnbau, Stadtplanung und öffentlichen Raum. Sprecher der Plattform Baukultur seit 2013. Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen seit 2009.

Workshop zum Thema „Kooperationen“

Offener Workshop der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 7. April 2015
19:00 – 21:00 Uhr
Mobiles Stadtlabor der TU Wien im Resselpark, 1040 Wien
(gegenüber dem Ausgang Resselpark der U2 und U4, Karlsplatzpassage)

Inhalt des Workshops:

Gelingende Kooperation ist eine essentielle Grundbedingung für eine erfolgreiches Baugruppenprojekt. Es wird ausgelotet, was gute Kooperation ausmacht und wie sie auf das Projektergebnis wirkt. Die Fähigkeit zur produktiven Zusammenarbeit wird an vielen Schnittstellen im Planungs- und Bauprozess gefordert. Einige davon werden von ExpertInnen aus der Praxis vorgestellt und am Tisch vertieft diskutiert.

„Kooperation lässt sich nüchtern definieren als Austausch, von dem alle Beteiligten profitieren.“ (Richard Sennett, Zusammenarbeit, 2014)
Richard Sennett stellt die These auf, dass Kooperation in einem sozialen Dreieck abläuft. Dessen Tangenten sind verdiente Autorität, wechselseitige Wertschätzung und Hilfe in der Krise. Damit bewegt man sich schon sehr nahe am Alltag eines Baugruppen-Projektes. Ob und wie diese Prinzipien auf das gemeinsame Projekt einer Baugruppe übertragbar sind, wird der Abend etwas näher ausleuchten.

Konzept, Moderation: Fritz Oettl

Impulsvorträge von ExpertInnen:
– Impuls zur Kooperation zwischen Baugruppe und Baufirma: Manuel Rieger, Projekleiter bei Weissel Bau für die Baugruppen BROT, JAspern und LiSA
– Impuls zur Kooperation zwischen Baugruppe und PlanerIn: Ursula Schneider, pos architekten, Generalplanung für die BG JAspern
– Impuls zur internen Kooperation und mit einem Bauträger: Gabi Garcia, Gründungsmitglied und Steuergruppe der BG LiSA

Nach den Impulsstatements werden an je einem Tisch mit den ExpertInnen die Themen vertieft. Am Ende werden gemeinsam die Ergebnisse der Tischgespräche und des Abends zusammengefasst.

Eintritt: Freie Spende
Um Anmeldung wird gebeten: praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org
Die weiteren Workshops der Initiative im stadtlabor:

Dienstag, 5.5.: „Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft: Selbstorganisiertem Handeln Form geben“
Dienstag, 2.6.: „Absolute Beginners: Wie starte ich ein Wohnprojekt?“

Veranstaltungen zu „Age and the City“

Im Rahmen des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln“ finden zwei Veranstaltungen zu “Age and the City” statt:

> Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Kabarett
Helmut Bartussek, “Schmerz bei Seite, Scherz lass nach”
In diesem Kabarettprogramm wird das ewig aktuelle Thema “Vergänglichkeit des menschlichen Lebens” in einen Schleier aus Humor verpackt, bestickt mit überraschenden Pointen.

> Donnerstag, 23.  Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Impulsvortrag
Reinhard Wiesemann, “GenerationenKulthaus, Unperfekthaus und mehr – Beispiele für eine intergenerative Stadt”
Anhand des Essener GenerationenKulthauses werden zwei zentrale Ideen intergenerativen Zusammenlebens deutlich: Jung und Alt unter einem Dach + Wohnen und Arbeiten.

Weitere Infos unter www.wien.gv.at/stadtentwicklung/veranstaltungen/ausstellungen/2013/wien2025.

Ausstellungseröffnung am 4.11.: „Age and the City“

Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen veranstaltete, vetreten durch Freya Brandl und Ernst Gruber, im Rahmen der Vorbereitungen zum Stadtentwicklungsplan STEP 2025 ein future.lab mit dem Titel “Age and the City – vom altersgerechten Wohnen zur intergenerativen Stadt”.
 
Nun ist es soweit – die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert:
Eröffnung der Ausstellung „Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln“
durch Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou:
> 4. November 2013, 18 Uhr
Wiener Planungswerkstatt (1, Friedrich Schmidt Platz 9)

 
Im Rahmen des Begleitprogrammes finden zwei weitere Veranstaltungen zu “Age and the City” statt:

> Donnerstag, 16. Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Kabarett

Helmut Bartussek, “Schmerz bei Seite, Scherz lass nach”
In diesem Kabarettprogramm wird das ewig aktuelle Thema “Vergänglichkeit des menschlichen Lebens” in einen Schleier aus Humor verpackt, bestickt mit überraschenden Pointen.
 
> Donnerstag, 23.  Jänner 2014, 18 Uhr
Age and the City: Impulsvortrag

Reinhard Wiesemann, “GenerationenKulthaus, Unperfekthaus und mehr – Beispiele für eine intergenerative Stadt”
Anhand des Essener GenerationenKulthauses werden zwei zentrale Ideen intergenerativen Zusammenlebens deutlich: Jung und Alt unter einem Dach + Wohnen und Arbeiten.

Im Mittelpunkt des zweiten Ausstellungsteils ab April 2014 stehen die Zukunftsstrategien des neuen Stadtentwicklungsplans STEP 2025. Ausstellungseröffnung Wien 2025 – Im Dialog Stadt entwickeln
Die Ausstellung ist von 5. November 2013 bis 27. Juni 2014, von Mo-Fr 9-16 Uhr und Do 9-19 Uhr in der Wiener Planungswerkstatt zu sehen.
Weitere Infos unter www.wien.gv.at/stadtentwicklung/veranstaltungen/ausstellungen/2013/wien2025.

IN LINZ BEGINNT’s – Alternative Wohnformen jetzt!

Fachsymposium 11.10. zum Thema Wohnen

Wann: Fr., 11. Oktober 2013, 14.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Gemeinderatssaal im Alten Rathaus, Hauptplatz 1, 4020 Linz

Alternative Wohnformen jetzt!
Vater, Mutter, Kind war gestern. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Familienformen und Wahlverwandtschaften, welche auch den Bedarf an alternativen Wohnformen entstehen lassen. Vor allem ältere Menschen, aber auch Eltern mit Kindern, Menschen die die Isolation satt haben und sich nach netten Nachbarn oder Mitbewohnerinnen sehnen, suchen Möglichkeiten, um ihren Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen zu verwirklichen. Aber die entsprechenden Angebote in Oberösterreich sind rar und meist nur auf Eigentumsbasis zu haben. Um hier bedürfnisgerechten leistbaren Wohnraum zu schaffen bedarf es eines Umdenkens bei der Wohnbauförderung. Die Grünen 50+ und der Verein zur Förderung von Lebensqualität möchten bei dieser Veranstaltung Best Practice-Modelle präsentieren und gemeinsam mit ExpertInnen nach Lösungsmöglichkeiten suchen!

Anmeldung: bis 02. Oktober 2013 per Email: 50plus.ooe@gruene.at oder Tel: 0732/ 739400-507

Eintritt frei!
Eine Veranstaltung von: Die Grünen 50+ OÖ, Die Grünen SeniorInnen Österreichs, Die Grünen Linz-Land, Die Grünen 50+ Linz, Die Grünen Kirchberg-Thening und dem Verein zur Förderung von Lebensqualität
PROGRAMM
14.00 Uhr Begrüßung und Einstieg in das Thema alternative Wohnformen, Präsentation der Ergebnisse einer Online-Umfrage zum Thema „Gemeinsam Wohnen“
Doris Eisenriegler: Langjährige Grüne Politikerin mit Schwerpunkt Naturschutz und Sozialpolitik, Obfrau der Grünen 50+ OÖ und der Grünen SeniorInnen Österreichs
Gabriela Schönberger: Geschäftsführende Obfrau des Vereins zur Förderung von Lebensqualität

14.30 Uhr Vortrag  Formen des Gemeinschaftswohnens – Baugemeinschaften
Robert Temel, Initiative für gemeinschaftliches Wohnen und Bauen.
Robert Temel ist selbstständiger Architektur- und Stadtforscher in Wien, Sprecher der Plattform Baukultur seit 2013, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen seit 2009

15.15 Uhr Vortrag Formen des Gemeinschaftswohnens – Wohngruppen als „Inserts“
Raimund Gutmann, wohnbund: consult.
Lehraufträge an den Universitäten Graz, Salzburg sowie Fachhochschulen; Leitung des Instituts für Alltagskultur in Salzburg, seit 1993 „Österreichischer Wohnbund“ und Aufbau von „wohnbund: consult“ als eigenes Büro

16.00 – 16.30 Uhr Pause mit Buffet

16.30 -19.30 Uhr DISKUSSIONSRUNDE mit:

    Freya Brandl, Architektin und StadtplanerinStaatlich befugte und beeidete Ziviltechnikerin, Mitglied der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Externe Prüferin, wohnfonds_wien
    Helmuth Schattovits, Gemeinschaft B.R.O.T
    Initiator und Mitentwickler des Konzeptes von Gemeinschaft B.R.O.T. und dessen Umsetzung Ende der 1980er Jahre
    Ralf Ullsperger, Wohngruppe für Fortgeschrittene.
    Wohngruppensprecher des Projektes Wohnen für Fortgeschrittene in Wien; 1980-2011 Mitbegründer und Leiter der Ausbildung für soziokulturelle Animation.
    Constance Weiser,  Architope – Netzwerk für nachhaltige Architektur.
    Constance Weiser ist Architektin von architope – Netzwerk für nachhaltige Architektur und Vorstandsmitglied bei der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

Ab 19.30 Uhr AUSSTELLUNG im Alten Rathaus „Gemeinschaftlich wohnen hat Zukunft!  – Baugruppen und mehr“

Mitgliederversammlung 2013

Liebe Mitglieder und Interessierte!

am 9. Oktober 2013 ab 17.30 Uhr im Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
findet die Mitgliederversammlung 2013 der Initiative für
gemeinschaftliches Bauen und Wohnen statt.

Wir starten mit einer Führung durch das Frauenwohnprojekt, damit alle
Interessierten dieses erste Wiener Wohnprojekt der 2000er Jahre,
eröffnet im Sommer 2009, und das aktuell geplante Folgeprojekt
kennenlernen können.

Anschließend, ab etwa 18.30 Uhr, wollen wir das vergangene Jahr und
zukünftige Tätigkeiten diskutieren und einen neuen Vorstand wählen.

Wir hoffen, dass viele von Euch kommen, um mitzureden und die zukünftige
Ausrichtung der Initiative mitzubestimmen. Nur Mitglieder können formell
mitstimmen, beispielswiese bei der Vorstandswahl; aber alle
Interessierten können mitreden!

Wir wollen ein neues, offenes Veranstaltungsformat zur Diskussion
stellen, nämlich die Workshopreihe „Gemeinsam Bauen und Wohnen in der
Praxis“. Darin soll der Wissensstand und Potenziale zu Themen wie
Organisationsmodelle, Finanzierung, Diversität, Konflikte etc.
diskutiert und dokumentiert werden. Alle Interessierte sind herzliche
eingeladen, sich an der Getaltung der Workshopreihe zu beteiligen und
auch zusätzliche Themen einzubringen. Die Reihe soll Ende 2013 starten.

Tagesordnung:
1. 17:30 – Führung durch das Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
2. 18:30 – Feststellen der Beschlussfähigkeit
3. Beschluss der Tagesordnung
4. Bericht und Beschluss zu Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss
(Jahresrückblick)
5. Bericht und Beschluss über geplantes Programm und Haushaltsvoranschlag
5A. 19:15 – Diskussion zur Workshopreihe „Gemeinsam Bauen und Wohnen in
der Praxis“
6. Entlastung des Vorstands
7. Wahl des Vorstands und der RechnungsprüferInnen
8. Allfälliges

Anträge zur Beschlussfassung in der Generalversammlung können bis zu
einer Woche vor Beginn der Generalversammlung beim Vorstand per e-Mail
eingereicht werden.

Ort:
Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
Oswaldgasse 35, 1120 Wien
Anfahrt: U6-Station Tscherttegasse
5 min Fußweg durchs Kabelwerk
(Stüber-Gunther.Gasse, Otto-Bondy-Platz, Am Kabelwerk, Oswaldgasse)

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend,
schöne Grüße,
Ernst Gruber

für die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

9.10.: Mitgliederversammlung der Initiative!

(auch für interessierte Nichtmitglieder)

Liebe Mitglieder und Interessierte!

am 9. Oktober 2013 ab 17.30 Uhr im Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
findet die Mitgliederversammlung 2013 der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen statt.
Wir starten mit einer Führung durch das Frauenwohnprojekt, damit alle Interessierten dieses erste Wiener Wohnprojekt der 2000er Jahre, eröffnet im Sommer 2009, und das aktuell geplante Folgeprojekt kennenlernen können.
Anschließend, ab 18.30 Uhr, wollen wir das vergangene Jahr und zukünftige Tätigkeiten diskutieren und einen neuen Vorstand wählen.
Wir hoffen, dass viele von Euch kommen, um mitzureden und die zukünftige Ausrichtung der Initiative mitzubestimmen. Nur Mitglieder können formell mitstimmen, beispielswiese bei der Vorstandswahl; aber alle Interessierten können mitreden!
Wir wollen ein neues Veranstaltungsformat zur Diskussion stellen, nämlich die Workshopreihe Gemeinsam Bauen und Wohnen in der Praxis, in der der Wissensstand und Potenziale zu Themen wie Organisationsmodelle, Finanzierung, Diversität, Konflikte etc. diskutiert und dokumentiert werden sollen. Die Reihe soll Ende 2013 starten.

Tagesordnung:
1. Führung durch das Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso
2. Feststellen der Beschlussfähigkeit
3. Beschluss der Tagesordnung
4. Bericht und Beschluss zu Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss
5. Bericht und Beschluss über geplantes Programm und Haushaltsvoranschlag
5A. Diskussion zur Workshopreihe Gemeinsam Bauen und Wohnen in der Praxis
6. Entlastung des Vorstands
7. Wahl des Vorstands und der RechnungsprüferInnen
8. Allfälliges

Anträge zur Beschlussfassung in der Generalversammlung können bis zu einer Woche vor Beginn der Generalversammlung beim Vorstand per e-Mail eingereicht werden.

Ort: Frauenwohnprojekt [ro*sa] KalYpso, Oswaldgasse 35, 1120 Wien
Anfahrt: U6-Station Tscherttegasse, 5 min Fußweg durchs Kabelwerk (Stüber-Gunther-Gasse, Otto-Bondy-Platz, Am Kabelwerk, Oswaldgasse)

„Wozu Baugruppen?“ – Ein Wohnzimmergespräch über Partizipation im Wohnungsneubau.

Im Rahmen der GB*Wohntage findet am 10.4.2013 von 18-20h ein Diskussionsabend zum Thema Baugruppen statt. Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen wird mit am Podium vertreten sein.

Hier die Aussendung zur Veranstaltung:

„Wozu Baugruppen?“ – Ein Wohnzimmergespräch über Partizipation im Wohnungsneubau.

„Baugruppen“ – eine neue Form der Partizipation im Wohnungsneubau – rücken zunehmend ins Zentrum des allgemeinen Interesses: Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam selbstbestimmt Wohnraum ihren Bedürfnissen entsprechend zu planen. Die Stadt Wien hat diesen Trend aufgegriffen und unterstützt Baugruppen aktiv – so wurde beispielsweise in der Seestadt aspern ein Baufeld ausschließlich an Baugruppen vergeben.

Auch in „herkömmlichen“ Wohnbauprojekten gehen immer mehr Wohnbauträger neue Wege und lassen BewohnerInnen mitbestimmen: Von der Anpassung der Grundrisse bis zur Nutzung von Gemeinschaftsräumen und Freiflächen ist vieles möglich. Bei Veranstaltungen können sich die zukünftigen BewohnerInnen vorab bereits kennen lernen und ihr künftiges Wohnumfeld mitgestalten.

Solche neue Formen der Partizipation und Selbstorganisation werfen natürlich auch viele Fragen auf: Was bringt Selbstbestimmung bzw. Partizipation im Wohnungsneubau überhaupt? Für wen sind diese Modelle geeignet? Gibt es für Baugruppen Wohnbauförderung?

Im Rahmen der GB*Wohntage lädt die GB*3/11 zur Diskussion „Wozu Baugruppen“ in ihr „Wohnzimmer“ in die Lorystraße in Simmering, auf der solche und ähnliche Fragen erörtert werden.

Mit den BesucherInnen diskutieren Josef Bura (Gemeinschaftliches Wohnen e. V., Hamburg), Christian Federmair, Barbara Fritsch-Raffelsberger (Familienwohnbau) und Petra Hendrich (realitylab; Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen).

Moderation: Wolfgang Kiselka (GB*3/11).

 

Wann: MI, 10. April 2013, 18-20 Uhr
Wo: 11., Lorystraße 35-37/6/R1

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