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Open Call – Baugemeinschaftsforum am 7.10.2017

Baugruppen aufgepasst! Ihr seid eine Gruppe oder habt ein Projekt in Entstehung? Die Initiative plant gerade für den 7.10. ein Baugemeinschaftsforum in Wien. Bei Interesse bitte mail an ernst.gruber@inigbw.org – bis 30.August.

Videos der Tagung online!

Das Warten hat ein Ende, das Warten hat sich gelohnt: Nun sind sie online – die Videos der Tagung „Soziale Ausrichtung von Baugemeinschaften“ vom Oktober vergangenen Jahres! Herzlichen Dank an alle Beteiligten und ganz besonders an Yilmaz Vurucu von filmbox.at für die Videoproduktion. Wir wünschen viel Spaß beim Nachschauen und -hören!

Zum Bewerbungsverfahren für Baugruppen, Wien 22., „OASE 22+“

Derzeit laufen vier Verfahren für Baugruppen in Wien: im Areal Neu-Leopoldau, im „Wildgarten“ am Rosenhügel, in der Seestadt und aktuell in der „OASE 22+“. Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen begrüßt diese Vielzahl an Ausschreibungen und Grundstücken. Wir sehen dies als positiven Beitrag zur Förderung von Lebensentwürfen und als positive Entwicklung für die baukulturelle Diversität. Als positive Entwicklung gegenüber dem Verfahren in Neu-Leopoldau erachten wir bei dem Verfahren in der OASE 22+ die Bauplatzgröße mit 80 Wohneinheiten, sowie die mögliche Aufteilung in jeweils 40 Wohneinheiten.

Dennoch müssen wir zur aktuellen Ausschreibung kritisch festhalten, dass wir den Zeitraum von sechs Wochen vom Zur-Verfügung-Stellen der Ausschreibungsunterlagen bis zur Abgabe als zu wenig Zeit erachten. Die in der Ausschreibung geforderte Zahl eines Drittels der geplanten Gesamtzahl der künftigen BewohnerInnen ist derart kurzfristig nicht einmal dann sicherzustellen, wenn bereits ein Netzwerk besteht und die Gruppe über notwendiges Wissen und professionelle Beratung verfügt. Die vorgegebene Zeitschiene reduziert zudem die Möglichkeiten der Informationsverbreitung auf ein absolutes Minimum und schließt viele potenziell interessierte Menschen auch deshalb von vornherein aus.

Geht man davon aus, dass für eine Einreichung erst ein Konzept zu formulieren ist, um Gleichgesinnte zu finden, Prozessbegleiter angesprochen und ausgewählt werden müssen, sowie Gespräche mit Bauträgern und Architekten geführt werden müssen, so erscheinen die in der Ausschreibung geforderten Kriterien für Menschen, die sich erst mit Wettbewerben vertraut machen müssen als unrealistisch. Kriterien wie „Gruppenstabilität“, ein „nachvollziehbares Finanzierungskonzept“ oder die Darstellung „der geplanten Rechts- und Organisationsform“ sind Kriterien, die ein hohes Maß an Wissen voraussetzen und in einem Zeitraum von sechs Wochen kaum plausibel erarbeitet werden können. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Möglichkeit der Diversität der Gruppen und der eingereichten Konzepte und auf die Qualität der Einreichungen aus und hat letzten Endes negativen Einfluss auf das Bild von Baugruppen in Wien insgesamt.

Zum Vergleich: Für das Bewerbungsverfahren für Baugruppen in der Seestadt „Am Seebogen“ stehen viereinhalb Monate vom Download der Ausschreibungsunterlagen bis zur Abgabe der Beiträge zur Verfügung. Wird bereits in der ersten Verfahrensstufe zu wenig Zeit gegeben, so führt dies zwangsläufig zu einer geringen BewerberInnenzahl und ist aus unserer Sicht Nahrung für jene Stimmen, die die Nachfrage nach Baugruppen bestreiten. Ähnliches ließ sich bereits in Neu-Leopoldau beobachten. Bei einer längeren Vorlaufzeit und gut vorbereiteten Verfahren lässt sich hingegen eine konstant vorhandene Nachfrage verzeichnen.

Wir schlagen daher dringend eine Verlängerung der Frist bis zur Abgabe der Unterlagen in der ersten Stufe um mindestens drei Monate vor.

Neue Baugruppen in der Seestadt!

Haben Sie Interesse an gemeinschaftlichem Wohnen in der Seestadt? Suchen Sie noch Mitstreiter für Ihre Idee?
Mitte Mai werden wieder Grundstücke in Aspern an Baugruppen vergeben, genauer im Quartier am Seebogen. Beim SeestadtForum des Stadtteilmanagements Seestadt aspern am 5. Mai gibts noch eine Gelegenheit, sich darüber zu informieren und auszutauschen:

Wann?
Am Freitag, den 5. Mai 2017, 17.00 -19.00 Uhr (Gelegenheit zum Austausch gibts ab 17:45, im Anschluß startet ein Spaziergang in das Seeparkquartier)

Wo?
Bei Schönwetter: im „Flederhaus“ (neben der U-Bahn Station U2 Seestadt, nördlicher Ausgang, am Ufer des Sees)
Bei Schlechtwetter: im 4. Stock des Technologiezentrums mit Aussicht auf die sich entwickelnde Seestadt; Besuch des Modells im Modellraum im 1. Stock. Empfang im Foyer 22., Seestadtstraße 27

Hier gehts zur Veranstaltung: http://meine.seestadt.info/event/seestadtforum/

Mehr Infos zu einigen Gruppen und dem Verfahren:
https://gemeinsam-bauen-wohnen.org/baugruppen-am-seebogen/
http://www.aspern-seestadt.at/investieren-mitgestalten/aktuelle-ausschreibungen/28,ausschreibung-bewerbungsverfahren-fuer-baugruppen-22-quartier.html

Das war die 4. Klausur der Initiative

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Fotos: Sonja Stepanek

Unter dem Titel „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen für ALLE“ fand am Samstag, den 18. März die insgesamt vierte Klausur der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen statt. Neben dieser Frage stand vor allem die Ausrichtung der Initiative durch den personell erneuerten Vorstand im Zentrum. Der Nachmittag stand auch unseren Mitgliedern und solcher, die es noch werden wollen zur Teilnahme offen.

Michael Nussbaumer moderierte die Klausur in den Räumen des Instituts für Systemische Therapie (Dank an Ingrid Farag). Gemeinsam wurden Ziele der Initiative und mögliche Wege dorthin diskutiert, an welche Zielgruppen sich die Initiative verstärkt richten soll, wie sie das tun soll (beispielsweise durch mehr Professionalität), aber auch welche Herausforderungen die ehrenamtliche Tätigkeit für die Einzelnen bedeutet. Wie schon bei den vorangegangenen Klausuren bot die externe Moderation durch ein Set an Methoden einen neuen Blick.

So wurden die Einschätzungen der Beteiligten im Spektrum zwischen Skepsis und Optimismus eingereiht (wir uns eher auf der positiven Seite), eine Aufstellung veranschaulichte die Rolle der Initiative im Spektrum der relevanten Stakeholder (Wohnbaupolitik, Stadtplanung, Interessierte, Medien, Grundstückseigentümer). Das übergeordnete Thema der Klausur, Baugruppen auch für Menschen mit wenig Eigenkapital zur neuen sozialen Wohnform werden zu lassen, wurde ebenso behandelt, bedarf jedenfalls längerfristiger Arbeit. Gelegenheit dazu bietet das kommende Vorstandstreffen, bei dem auch Inputs zu kommenden Workshopthemen diskutiert werden sollen.

Wir freuen uns über Interesse daran!

kontakt@inigbw.org

für Kurzentschlossene…

GEMEINSCHAFTLICHES BAUEN UND WOHNEN FÜR ALLE!

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Wir laden Euch herzlich ein zu unserer KLAUSUR DER INITIATIVE für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen.

Wir freuen uns über all jene, die das Thema „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen für ALLE“ interessiert, und sich einbringen möchten.

Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen steht immer wieder im Spannungsfeld vom Bobo-Vorwurf und Heiler-Welt-Blase, reicht aber (wie auch schon bei unserer Tagung im Oktober 2016 eindrucksvoll zu sehen war) von zivilgesellschaftlichem Engagement aller Art bis zur Integration von Flüchtlingen. Doch bleibt die Frage spannend, wie Baugruppen zu neuem sozialen Wohnen für Menschen mit wenig Eigenkapital werden.

Moderiert durch Michael Nussbaumer werden wir gemeinsam mit Euch die Ziele und die Ausrichtung der Initiative justieren, damit die Initiative attraktiv bleibt, sowohl für die bestehenden als auch für neue Mitglieder.

Wir treffen uns am Samstag, den 18. März 2017 von 14 bis 18 Uhr im Institut für Systemische Therapie am Heumarkt 9/2/22, 1030 Wien. Und danach werden wir den Tag noch gemütlich gemeinsam ausklingen lassen.

VERBINDLICHE ANMELDUNG bitte an:
constance.weiser@inigbw.org

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Initiative

2016/17: Baugruppen in der Seestadt, Quartier „Am Seebogen“

In Kooperation mit der wien 3420 AG informieren wir hier zum neuen Baugruppenverfahren in der Seestadt Aspern, Quartier „Am Seebogen“.

Es gibt die Möglichkeit, sich über Aktuelles zu informieren und sich über ein „Schwarzes Brett“ mit anderen Interessierten auszutauschen. Ebenso findet sich dort das Frageprotokoll zum ersten Infoabend am 12.Dezember.

Infoabend für InteressentInnen am 12.12.: Neue Baugruppen in der Seestadt Aspern

Die nächste Generation der aspern Baugruppen steht bereits in den Startlöchern: Auch im Quartier „Am Seebogen“ wird ein Baufeld für das Erfolgsmodell aus der Seestadt reserviert.

Aktives Mitgestalten, gemeinschaftliches Bauen und selbstbestimmtes Wohnen in einer lebendigen Hausgemeinschaft sind die Assets der Baugruppen. Was üblicherweise nur Häuslbauern am Land vorbehalten bleibt – Bauen und Wohnen nach den eigenen, individuellen Vorstellungen – wird in der Seestadt in einer urbanen Umgebung möglich.

Sind auch Sie interessiert, gemeinsam mit anderen Ihren individuellen Wohn(t)raum zu verwirklichen?

Die wien 3420 aspern development AG und die Initiative Gemeinsam Bauen Wohnen laden zum Infoabend für Baugruppen-InteressentInnen

WANN? Mo, 12. Dezember 2016, Start: 18.30 Uhr
WO? Salon JAspern in der Seestadt (Hannah-Arendt-Platz 10/EG, 1220 Wien)
ANMELDUNG unter kontakt@inigbw.org

Kommen Sie zum Infoabend für Baugruppen-InteressentInnen und erfahren Sie, was es braucht, um gemeinsam mit anderen in der Seestadt zu bauen. Baugruppen-Mitglieder der ersten Etappe sind ebenfalls mit dabei und erzählen aus erster Hand über ihre Erfahrungen und das Leben in der Seestadt.

PROGRAMM
• Open Door, Begrüßung
• Erfahrungsbericht „Leben in der Seestadt“
• Vorstellung Quartier „Am Seebogen“ und Baugruppen-Bauplatz
• Infos zum Verfahren
• Fragen & Antworten
• Informeller Austausch mit Baugruppen-Anbietern und anderen InteressentInnen

Mehr Infos zu den Baugruppen im Quartier „Am Seebogen“!

ANFAHRT öffentlich: U2 bis Station „Seestadt“ oder 84A bis Station „Hannah-Arendt-Platz“

 

„Selbst Gebaut Wohnen“

am 7.9. um 18:00 im 21er Haus
(nur bei Schönwetter!):

Eine offene Gesprächsrunde mit ArchitektInnen, ForscherInnen, KünstlerInnen, HäuslbauerInnen, Studierenden, Wohnungslosen und neuen StadtbewohnerInnen diskutiert und vernetzt sich zu Potentialen, Herausforderungen und Bedürfnissen für Planung, Umsetzung und Erhaltung.

Dabei soll allen Anwesenden die Möglichkeit gegeben werden, Erfahrungen und Wissen temporärer/permanenter Strategien und formeller/informeller Praxen der Gestaltung von Wohnraum zu teilen. Den Rahmen des Austauschs bildet die von Studierenden der TU-Wien errichtete Wohninstallation, der diesjährige 21er Pavillon – Leben in der Wand.

7.9.2016, 21er Haus, Tiefhof
18:00 Get-together / Ideen und Fragensammlung
18:30 Diskussion, anschließend informeller Austausch bis 21 Uhr

Ulrike Schartner (gaupenraub, Vinzi-Dorf)
www.gaupenraub.net
Lotte Kristoferitsch (Eoos, Places for People)
www.eoos.com
Daniel Glaser (IBA_Wien und Wohnbauforschung, Stadt Wien) www.iba-wien.at
Christine Hohenbüchler (TU Wien, Institut Kunst und Gestaltung)
www.kunst1.tuwien.ac.at
Ernst Gruber (Initiative Gemeinsam-Bauen-Wohnen)
gemeinsam-bauen-wohnen.org
Herbert Gruber (ASBN – Austrian Strawbale Network
www.baubiologie.at/strohballenbau/asbn/
Marlene Wagner (buildCollective NPO)
www.buildcollective.net
Michael Fürst (ICP, Make your City! smart)
Aaron Merdinger (Leben in der Wand) www.facebook.com/LebeninderWand
Susi Gollner (Augustin Boulevardzeitung)
www.augustin.or.at
Ghifar Al Darcazanly (Handwerker, neuer Stadbewohner)

Rückblick: Praxisabend 12.01.2016: Grund zu Bauen

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Praxisabend der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Rahmen der Reihe „Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis“

Dienstag, 12.1.2016,
19-21 Uhr
Wohnprojekt Wien,
1020 Wien, Krakauer Straße 19

Konzeption und Moderation:
Ernst Gruber

„Grund zu Bauen – Baugruppen und ihr Zugang zu Grundstücken in der Stadtentwicklung“

Die Möglichkeiten der Stadtentwicklung und des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens stehen und fallen mit den Möglichkeiten, an Grundstücke zu gelangen. Eine Vergabe nach Konzepten statt dem besten Preis birgt die Frage, nach welchen Kriterien sich die Qualität eines Projektes in einem solchen Verfahren beurteilen lässt. Welche Rolle spielen dabei wohnungspolitische Kriterien, welche architektonische? Wie lassen sich gruppenbezogene und Prozessqualitäten beurteilen? Welche impulsgebenden und vorbereitenden Maßnahmen können im Vorfeld gesetzt werden? Wie können solche Verfahren fair und mit für alle vertretbarem Aufwand durchgeführt werden? Kurz: Wie soll man den Zugang zu solchen Grundstücken regeln?

An dem Abend versuchen wir, Ergebnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung jüngster Verfahren aus Deutschland und Österreich mit einander zu vergleichen. Was funktioniert und was wird adaptiert? Was lässt sich auf die Situation in Österreich und speziell in Wien anwenden – nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund der neuen Wiener rot-grünen Regierungskoalition? Was kann die Stadtentwicklung von den Baugemeinschaften lernen und umgekehrt?

 

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Die Vorträge der ImpulsgeberInnen:

00_Link Angela Hansen, Hamburg, Chefin der Agentur für Baugemeinschaften
00_Link Michael Kunert,
Stuttgart, Kontaktstelle Baugemeinschaften
00_Link Uwe Wulfrath,
Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung
00_Link Robert Temel,
Wien, Architektur- und Stadtforscher

 

00_Link Dokumentation „Grund zu Bauen“ als pdf

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