Gemeinsam Bauen und Wohnen in der Praxis

vereinsabend
Eine Workshop-Reihe der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

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Das öffentliche Interesse am gemeinsamen Bauen und Wohnen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen – das zeigt sich nicht nur an den zahlreichen Wohnprojekten und Baugruppen, die seit dieser Zeit österreichweit entstanden sind. Den Wunsch, eine Alternative zum anonymen und isolierten Wohnen in der Großstadt zu finden, tragen allerdings noch weit mehr Menschen in sich. Sie stehen am Anfang eines Prozesses, der oft viele Fragen aufwirft: Wie kann eine Gemeinschaft überhaupt entstehen und funktionieren? Welche Finanzierungsformen gibt es? Wie viel Zeit nimmt ein Baugruppenprojekt in Anspruch? Welche Möglichkeiten bieten gemeinschaftliche Wohnformen? Braucht es eine Rechtsberatung?

Auf der anderen Seite gibt es bereits Personen und Gruppen, die sich schon jahrelang mit dem Thema beschäftigen, und über dementsprechend viel Wissen und Erfahrung verfügen. Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Menschen im Rahmen einer Workshopreihe zusammenzubringen. An insgesamt acht öffentlichen Abendveranstaltungen werden Vorteile, Probleme und Fragen rund um das Thema gemeinschaftliches Bauen und Wohnen analysiert und diskutiert. EinsteigerInnen auf dem Gebiet sind genau so willkommen wie ExpertInnen!

jeweils an einem Dienstag, von 19:00-21:00
im
Wohnprojekt Wien, 1020 Wien, Krakauer Straße 19

Kontakt
praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

WS10

Unsere nächsten Praxisabende:

  • 3. Mai 2016: Zwischen Aktion und Überforderung – Baugruppen und ihr „Ausstrahlen“ in die Stadt


Videokonzept: Anne Erwand
Schnitt und Bearbeitung: Felix Wollner

Bereits stattgefunden haben:

5. April 2016
Crowdfunding

1. März 2016
Gelebte Soziokratie in Wohnprojekten als Organisationsform – Rückblick

16.2.2016
Digitale Werkzeuge für die Selbstorganisation in Gruppen

12. 1. 2016
Grund zu Bauen – Rückblick

01.12.2016
Partizipative Planungsprozesse – Rückblick

Partizipative Planungsprozesse stellen sowohl die PlanungsexpertInnen als auch die Laien vor eine große Herausforderung. Auf der einen Seite muss der Experte/die Expertin Entscheidungen so aufbereiten und
verständlich machen, dass sie Laien gut und informiert treffen können. Auf der anderen Seite werden die zukünftigen NutzerInnen mit Fragen konfrontiert, die neu und oft auch überfordernd sind. Wie also
bringt man diese zwei Seiten in Einklang? Was braucht es um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen? Wie weit gibt der/die ExpertIn seine/ihre Expertenrolle auf? Wie können partizipative Planungsprozesse strukturiert sein, um gute Ergebnisse zu erzielen? Und was ist ein gutes Ergebnis?
Kontakt: Christian Kronaus, Ralf Dopheide

13.10.2015
Wohnen im Alter – Gelingendes generationenübergreifendes Wohnen – Rückblick
Der Praxisabend widmet sich dem Wohnen im Alter. Wir beleuchten jene Faktoren, die dazu beitragen, dass generationenübergreifendes gemeinschaftliches Wohnen gelingt. Das schwedische Co-Housing Projekt “XYZ” steht als Beispiel für ein generationenübergreifendes Wohnprojekt, in dem mehrere Generationen gemeinsam wohnen und sich unterstützen. Doch wie organisiert man Pflege, sodass es für die anderen im Haus nicht zur Belastung wird? Ist die Vorstellung vom Leihopa, der nebenbei in der Kindergruppe Geschichten vorliest, überhaupt realistisch? Wie können sich die Generationen unterstützen? Welche Bedürfnisse gilt es zu beachten? Wir laden zu einem Diskussionsabend eingeleitet durch Impulsstatements ein.
Kontakt: Petra Hendrich, Freya Brandl

2.6.2015
Absolute Beginner: Wie starten gemeinschaftliche Wohnprojekte? – Rückblick
Der Praxisabend widmet sich den ersten Schritten eines Wohnprojektes. Zu Wort kommen jene Personen, die nach den InitiatorInnen die ersten waren, die sich auf das Projekt eingelassen haben. Sie berichten aus ihrer ganz persönlichen Sicht darüber, wie der Stein ins Rollen kam, wie das Feuer entfacht wurde. Ihr Blick auf die InitiatorInnen soll Aufschluss darüber geben, was am Anfang zu beachten ist – was schafft Vertrauen? Wann beginnen neue Projektmitglieder zu zweifeln? Wie wird die Projektentwicklungszeit mit den Überraschungen, die sie birgt erlebt?
Konzept und Moderation: Petra Hendrich, Arnold Brückner

5.5.2015
Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft: Selbstorganisiertem Handeln Form gebenRückblick
Die sich vorstellenden Gruppen aus Wien, Hamburg und Linz zeigen ein aktuelles Spektrum selbstorganisierten Handelns im Bereich des Bauens, Wohnens, Arbeitens und Landwirtschaftens. Dabei geht es von der Frage des Umgangs mit Grund und Boden bis hin zur Regelung des Zugangs und den Bedingungen der Nutzung. Die gewählten Organisationsformen sind zugleich modellhaft und eröffnen die Möglichkeit der Wiederholung. Sie stehen somit für einen maßstäblichen Entwicklungssprung, der weg vom Einzelprojekt führen kann. Wir bekommen Einblick in die Fragen, für welche Organisations- und Rechtsform man sich aus welchen Gründen entscheidet, was das für Konsequenzen hat und welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen können. Die Gruppen stehen dabei an unterschiedlichen Punkten ihrer Projektgeschichte.

Konzept und Moderation: Ernst Gruber

7.4.2015
„Kooperationen“ – Rückblick

Gelingende Kooperation ist eine essentielle Grundbedingung für eine erfolgreiches Baugruppenprojekt. Es wird ausgelotet, was gute Kooperation ausmacht und wie sie auf das Projektergebnis wirkt. Die Fähigkeit zur produktiven Zusammenarbeit wird an vielen Schnittstellen im Planungs- und Bauprozess gefordert. Einige davon werden von ExpertInnen aus der Praxis vorgestellt und am Tisch vertieft diskutiert.

Kontaktperson: Fritz Oettl

9.12.2014
„Konflikte und Konfliktmanagement in Baugruppen“ – Rückblick

Wenn wir erleben, dass wir durch das Handeln anderer Personen dabei beeinträchtigt werden, die eigenen Vorstellungen, Gefühle oder Absichten zu leben oder zu verwirklichen, befinden wir uns in einem Konflikt (Definition nach Friedrich Glasl). Keine Baugruppe ist ohne Konflikte. Welche Maßnahmen eignen sich in Baugruppen und ihrem Umfeld zur Konfliktprävention? Wie können Konflikte in der Gruppe konstruktiv bearbeitet werden? Und wann ist Hilfe von außen nötig?

Kontaktpersonen: Regina Gschwendtner, Anne Lang

11.11.2014
„Selbstbau und Kostengünstiges Bauen“ – Rückblick

Der Abend beschäftigt sich praxisorientiert mit den Fragen: Welche Einsparungspotenziale ergeben sich durch Selbstbau? Wie weit kann Selbstbau gehen? Was kann man selbst machen und wovon lässt man besser die Finger? Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? Wie vereinbar ist Selbstbau mit den Vorgaben der Wohnbauförderung? Welche Aneignungspotenziale ergeben sich aus einer Hands-On-Praxis?

Kontaktperson: Ernst Gruber

14.10.2014

„Mobilitätslösungen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten“

NHOE_Logo_Flagge_Juli 2013Der Abend zum Thema Mobilitätslösungen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten beschäftigt sich sehr umsetzungsorientiert mit den Fragen: Wie kann man das gemeinschaftliche Potential von Wohnprojekten nutzen um Alternativen zum privaten Auto zu schaffen? Auf was muss man beim Aufbau eines Mobilitätsangebots im Wohnprojekt achten? Kann man durch den Zusammenschluss von mehreren Menschen am gleichen Ort auch ökologischere Lösungen als beim herkömmlichen Carsharing umsetzen? Was ist die Motivation gemeinsam Fahrzeuge zu nutzen?

Kontaktperson: Petra Hendrich

17.06.2014
„Baugruppen und Solidarität“ – Rückblick
Wie wird gegenseitige Unt
erstützung in Wohnprojekten gedacht, gelebt und verhandelt? Auf welche Art kann einem Ausbleiben institutioneller Unterstützung entgegengewirkt werden? Welche Möglichkeiten einer ökonomischen Umverteilung eröffnen derartige Wohnprojekte? Welche solidarischen Ansätze ergeben sich aus der Praxis des gemeinsamen Wohnens, als Abbild einer Gesellschaft im kleinen Maßstab? Und welche Rolle kann die Frage der Bodennutzung dabei spielen?

Kontaktperson: Ernst Gruber

20.05.2014
Förderungen für BaugruppenRückblick
Thema des Abends ist die Bedeutung der Wohnbauförderung für Baugemeinschaften: Welche Formen der Förderung kommen für sie in Frage (Heim, Mietwohnung, Eigentumswohnung), welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden? Was sind die wichtigsten Eigenschaften der bestehenden Fördersysteme? Welche Regelungen für die Wohnbauförderung sollten wie an die Bedürfnisse von Baugemeinschaften angepasst werden?

Kontaktperson: Robert Temel und Gernot Tscherteu

08.04.2014
„Ablauf und Zeitökonomie in Baugruppen“ – Rückblick
Mitbestimmung beim gemeinschaftlichen Bauen braucht Zeit. Eine entsprechende Vorstellung über die notwendigen Schritte hilft den zeitlichen Rahmen, aber auch möglicherweise auftretende Umwege oder Rückschritte, realistisch einzuschätzen und somit zu halten. Gemeinsam wollen wir ein tieferes Verständnis über den Ablauf zur Entstehung einer Baugemeinschaft erarbeiten und den Fokus hierbei auf die Rolle des Faktors ZEIT legen. Wie viel Zeit braucht ein Baugruppenprojekt? Welche Rolle spielt dabei das Projektmanagement? Wie viel Zeit können/wollen/müssen die einzelnen Mitglieder einbringen? Welche Modelle gibt es hierbei für die Zeitabgeltung?

Kontaktperson: Constance Weiser, Anne Lang

11.03.2014
Finanzierungsformen für gemeinschaftliche BauprojekteRückblick
Welche Finanzierungsformen setzen aktuelle Projekte ein? Was sind die spezifischen Vor- und Nachteile verschiedener Modelle, wo gibt es Hindernisse und Stolpersteine? Was bieten alternative Finanzierungspartner außerhalb Österreichs (wie z.B. GLS, trias, Stattbau, Edith Maryon…), und ist vergleichbares auch in Österreich möglich? Stellen Crowdfunding-Modelle eine attraktive Finanzierungsform für Bauprojekte dar, und welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei zu beachten?

Kontaktperson: Petra Hendrich, Gernot Tscherteu, Helmut Friedl

11.02.2014
„Baugruppen und Stadtentwicklung“ – Rückblick
Thema des Abends ist der Zusammenhang zwischen Baugemeinschaften und Stadtentwicklung, insbesondere in der Stadterweiterung: Welche Auswirkung können und sollen Baugemeinschaften auf ihr räumliches Umfeld haben? Wie wirkt die räumliche Umgebung auf die Baugemeinschaftsprojekte?

Kontaktperson: Robert Temel

14.01.2014
„Diversität und Interkulturalität“ – Rückblick
Gemeinschaftsorientierte Wohnwünsche oder gelebte Realität?
Die Veranstaltung will das Verhältnis zwischen gemeinschaftsorientierten Bau- und Wohnformen und Zusammenleben in Diversität diskutieren.

Kontaktperson: Manuel Hanke


  1. bitte um den Newsletter …bin interessiert ..vielen Dank ..marion

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