Literatur

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Mit freundlicher Unterstützung der Wien 3420 Aspern Development AG und des Bundeskanzleramts konnte die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen eine Publikation über die bisherigen Abende der Veranstaltungsreihe ‚Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis‘ herausgeben.
Darin sind die ersten 9 Workshops aus dem Jahr 2014 über, für und mit Baugruppen in Wien dokumentiert. Themen waren Diversität und Interkulturalität, Stadtentwicklung, Finanzierungsformen, Ablauf und Zeitökonomie, Wohnbauförderung, Solidarität, Carsharing, Selbstbau und Konflikte – sowie Stadtentwicklung und Baugruppen. Zusätzlich wird die Entwicklung der Asperner Baugruppen und der Kontext der Wiener Baugruppen insgesamt erläutert.

Die Publikation ist hier online zugänglich.

Bei den Veranstaltungen der Initiative können Exemplare erworben werden, solange der Vorrat reicht. Mitglieder der Initiative erhalten ein Printexemplar kostenfrei zugesandt. 

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Literatursammlung

Die Zeit der selbstorganisierten Bauprojekte in Österreich liegt mittlerweile einige Jahre zurück, dementsprechend sind viele österreichische Publikationen zum Thema älteren Datums. Aktuelle Publikationen stammen zum großen Teil aus Deutschland. Die deutsche Situation lässt nicht exakt auf Österreich übertragen, die Rahmenbedingungen hinsichtlich rechtlicher Organisationsformen, bestehender Dienstleistungen für Baugruppen und insbesondere Förderbedingungen unterscheiden sich. Häufig gestellten und Österreich-spezifischen Fragen zum Thema gemeinschaftliches Bauen und Wohnen haben wir eine eigene Seite gewidmet: Die FAQs zum Thema Baugruppen

Die hier aufgelistete Literatur gibt einen Einblick zu den Fragen…

Was ist gemeinschaftliches Bauen und Wohnen?

Was ist in vergleichbaren Ländern wie zB Deutschland möglich?

Was kann man für Österreich lernen?

Wie können Baugruppen von Kommunen unterstützt werden?

Welche Arten von Baugruppen gibt es?

Was sind Schwierigkeiten für Baugruppen?

PUBLIKATIONEN AUS ÖSTERREICH

Baugemeinschaften in Wien

Zwei Studien von Robert Temel, Maja Lorbek, Aleksandra Ptaszyńska (SORA) und Daniela Wittinger (SORA) im Auftrag der Wiener Wohnbauforschung im Jahr 2009 erstellt.

 …Kurzfassung zum download

 


Endbericht 1
: Potenzialabschätzung und Rahmenbedingungen
beschäftigt sich vor allem mit dem Potenzial in Wien, den wichtigsten Problemen, den Argumenten für eine unterstützende Politik und Vorschlägen dafür.


Endbericht 2
: Rechtsfragen, Leitfaden, Grundstücksvergabe
enthält einen Entwurf für einen Leitfaden für die Wiener Situation, macht einen Vorschlag für die Grundstücksvergabe in Wien und enthält eine Darstellung der Baugemeinschaftssituation in Hamburg, Berlin, München, Tübingen und Freiburg. Weiters geht es auch hier um grundlegende Probleme von Baugemeinschaften in der Wiener Situation.

Masterarbeit: Baugruppen. Selbstbestimmtes Bauen und Wohnen in Wien. Petra Hendrich, 2010


 

Mitbestimmung im Wohnbau. Ein Handbuch
FREISITZER, Kurt; KOCH, Robert; UHL, Ottokar (1987),
Wien: Picus

Das österreichische Standardwerk zum Thema ist leider schon mehr als zwanzig Jahre alt, trotzdem hat sich seit dem Erscheinen, abgesehen von der Sargfabrik, nicht allzu viel auf dem Gebiet getan, jedenfalls bis vor kurzem. Eine Dokumentation aller österreichischen Projekte und Tipps zum Selbermachen. Mit einem kurzen Abriss über die damalige politische Unterstützung und die Rahmenbedingungen für die Gruppen.

Einfach bauen. Genossenschaftliche Selbsthilfe nach der Jahrhundertwende. Zur Rekonstruktion der Wiener Siedlerbewegung.
NOVY, Klaus; FÖRSTER, Wolfgang (1991), Wien: Picus Verlag.
Publikation, die sich mit der Genossenschaftsgeschichte befasst. Es geht zwar nicht dezidiert um Baugruppen, doch merkt man beim Lesen bald, dass die ursprünglichen Genossenschaften doch sehr nahe am Baugruppenmodell waren. Für jene, die sich umfassender mit dem Thema Genossenschaft beschäftigen wollen.

Modellversuch zur Beratung von Wohnbauselbsthilfegruppen (F1152). Endbericht.
ÖSTERREICHISCHER WOHNBUND (Hg.) unter der Leitung von FÖSTER, Wolfgang (1991), Wien.
Studie, die die Entwicklung des Österreichischen Wohnbundes drei Jahre lang dokumentiert. Interessant, da die Initiative ähnliche Ziele hat, wie der Wohnbund damals.

20 Jahre Atrium-Wohnhöfe „Les Paletuviers“. Ein alternatives Wohnmodell im Bewohnerurteil.
ÖSTERREICHISCHER WOHNBUND (Hg.) in Mitarbeit von HAVEL, Margarethe; GUTMANN, Raimund (1997),  Salzburg, Wien

Studie, die die Atrium Wohnhöfe von Fritz Matzinger dokumentiert und eine Bewertung durch die Bewohner bietet. In der Nationalbibliothek verfügbar. Eventuell über den Wohnbund noch zu bekommen.

Standards der Zukunft. Wohnbau neu gedacht
BURGARD, Roland (Hg.) (2008),  Wien: Springer Verlag

Eine Publikation, die sich zwar mit neuen Tendenzen des Wohnens im Allgemeinen beschäftigt, aber zwei konkrete Beiträge zu Baugruppen beinhaltet, ein Interview mit Raimund Gutmann und einigen Beispielen.


Wohngruppen für Fortgeschrittene. Generation 55+. Moderation und sozialwissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts Steinbruchstraße 8, Wien

GUTMANN, Raimund (2008), Salzburg: wohnbund:consult.

Studie zum Projekt „Wohngruppen für Fortgeschrittene“ vom Bauträger GEWOG. Für alle, die der Ablauf eines Bauträger-initiierten Wohngruppenmodells interessiert.

Wer baut Wien? Hintergründe und Motive der Stadtentwicklung Wiens seit 1989
SEISZ, Reinhard (2008), Salzburg-München-Wien: Verlag Anton Pustet.

Ein kritischer Blick hinter die Kulissen der Planungs- und Baupolitik. Beinhaltet neben Beschreibungen von konkreten Großprojekten auch ein Kapitel zum Sozialen Wohnbau in Wien.

Wiener Wohnbau: Auf dem Weg zur sozialen Nachhaltigkeit.
In: Perspektiven Nr. 03/2009
FÖRSTER, WOLFGANG (2009).
Artikel für alle, die interessiert, was die oft erwähnte „soziale Nachhaltigkeit“ als vierte Säule, der Wohnbaubewertung sein soll.

WEBSITES ÖSTERREICH

www.gat.st/pages/de/projekte/80.htm Wohnbau:Alternative:Baugruppen (W:A:B) in Graz

www.sargfabrik.at Sargfabrik, Wien

www.brot-verband.at Baugemeinschaftsverband B.R.O.T., Wien

www.frauenwohnprojekt.org Frauenwohnprojekt ro*sa Donaustadt, Wien

www.frauenwohnprojekt.info Frauenwohnprojekt ro*sa KalYpso, Wien

www.jsbielicki.com/uhl Über Ottokar Uhls Werk

www.matzinger.at Fritz Matzinger über das Les-Paletuviers-Konzept

www.austrotopia.net Austrotopia-Netzwerk, Österreich

www.oekodorf.or.at Keimblatt Ökodorf

www.pomali.at Cohousing Projekt Pomali im Dunkelsteiner Wald

parq.at Internet – Plattform für Baugruppen

PUBLIKATIONEN AUS DEUTSCHLAND

Handbuch Baugemeinschaften. Der Wegweiser in das Zuhause der Zukunft

Wer sich fürs Bauen interessiert, wird früher oder später auf Spezialisten mit einem sehr ausgeprägten Fachvokabular treffen und sich vielleicht sogar fragen, ob man überhaupt dieselbe Sprache spricht. Wer beispielsweise denkt, Bereitstellungszinsen haben nichts mit gemeinsamem Bauen zu tun, das Wort Projektsteuerungsplan eben zweimal gelesen hat und sich nicht ganz sicher ist, was ein Bauträger eigentlich tut, für den ist dieses Buch schon einmal ein guter Griff. Die beiden baugruppenbewandten Berliner Architekten Andreas Büsching und Steffen Keinert haben hier ein Handbuch, oder fast möchte man sagen: ein Wörterbuch zusammengestellt, das für Laien und Professionalisten gleichermaßen nützlich sein kann. Darin finden sich Erläuterungen speziell für die Arbeit mit Projekten, die im Eigentum ohne Bauträger errichtet werden sollen. Einblicke bekommt man durch einen exemplarischen Bauablaufplan, es werden aber genauso Antworten auf Fragen gegeben, wie sich die Handlungsfähigkeit einer Gruppe stärken ließe, oder was die Vor- und Nachteile von Einzel- gegenüber Gruppenfinanzierungsmodellen sind. Der Überblick über einen derart speziellen Bauablauf und die Vernetzung der Entscheidungen und von deren Trägern innerhalb eines solchen machen das Buch auch für Fachleute interessant. In angenehm pragmatischer Weise, nicht jedoch ohne einen idealistischen Grundton, machen die Autoren mit dem Vokabular des Bauwesens vertraut. Nicht das »was« oder »warum« von Baugruppenprojekten ist hier relevant – es ist das »wie«. Ihre Erfahrung beziehen sie aus langjähriger bautechnischer und planerischer Tätigkeit sowie aus der Beschäftigung mit Kosten- und Zeitmodellen für Selbsthilfe-Projekte. Ergänzt wird dies durch Gastbeiträge einer Finanz- und eines Rechtsexeperten. So kann das Handbuch auch als ein Beitrag zur Emanzipierung interessierter Laien gelten und macht es auch für die Baupraxis in Österreich empfehlenswert, selbst wenn nicht alle beschriebenen Rechtsformen und Finanzierungsinstrumente direkt übertragbar sind. Allein für Wien wäre, was die Abläufe und Möglichkeiten von Förderungen betrifft, ein eigenes Kapitel notwendig. Und auch mit einer semantischen Neuerung kann das Buch aufwarten – als Alternative zur streng gegenderten »Bauherrin«: Die Baudame.

Beziehbar über den Blottner Verlag, Amazon oder direkt über die Verfasser: http://www.baugruppen-in-berlin.de.

Buchrezension: Ernst Gruber

Handbuch Baugemeinschaften Der Wegweiser in das Zuhause der Zukunft
Andreas Büsching & Steffen Keinert Blottner Verlag, Taunusstein, Deutschland
ISBN-13: 978-3893671304
128 Seiten
€ 24,90 exkl. Versand

 

Publikationen „Gemeinschaftliches Wohnen“ und „Planen mit Wohngruppen“
Die deutsche Schader-Stiftung veröffentlichte im November zwei Online-Publikationen zum Thema gemeinschaftliches Wohnen, in denen Fragen und Antworten gesammelt sind.
Die erste,  „Gemeinschaftliches Wohnen„, erläutert den Begriff gemeinschaftliches Wohnen, stellt die zunehmende Bedeutung von Bestandsobjekten für solche Wohnformen dar und vergleicht verschiedene Formen des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens.
Die zweite, „Gemeinschaften bauen. Architektur für Wohnprojekte – Planen mit Wohngruppen„, befasst sich mit der Kooperation zwischen ArchitektInnen und Wohnprojekten: Wie finden ArchitektInnen eine Gruppe, welche besonderen Anforderungen gibt es, wer kann unterstützen, wie werden Entscheidungen herbeigeführt, wie spricht man über ästhetische Fragen, wie kommen ArchitektInnen auf eine angemessene Honorierung, wie kann Gestaltung gemeinschaftliches Wohnen beeinflussen etc.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kreditinstitute, Wohnungsunternehmen, Kommunen und Architekten dann gut mit Wohnprojekten kooperieren können, wenn sie diesbezüglich Erfahrung haben. Das heißt, Wissen ist besonders wichtig, und solches Wissen soll hier angeboten werden. Die Publikationen sind als PDF auf der Website der Schader-Stiftung frei verfügbar.

FUCHS, Dörte; ORTH,  Jutta (2000): Bauen in der Gruppe. Kostengünstig, innovativ, ökologisch …rund ums Haus, München: Callwey

Eine etwas ältere Publikation, die allerdings nach wie vor das Standardwerk zum Thema gemeinschaftliches Bauen ist, das sich mit allen Aspekten von der Gruppengründung über Rechtsform und Verträge bis zur Gruppenorganisation beschäftigt und eine Vielzahl von vorbildhaften Projekten präsentiert.

KRÖGER, Sebastian; OTTERBACH, Friedhelm; SCHÖNFELD, Annika; WIDDESS, Stefan (2005). Selbst gebaute Nachbarschaft. Handlungsempfehlungen zur Verbreitung von Wohnprojekten in Hamburg. Kassel: Universität Kassel, Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung

Studie zur Situation von Baugemeinschaftsprojekten in Hamburg, die versucht Möglichkeiten aufzuzeigen für schnellere Projektabwicklung und für besseren Zugang zu Förderung und Grundstücken, sowie auf die städtebauliche Relevanz von Baugemeinschaftsprojekten eingeht.

HEINZMANN, Friedrich (2006): Die freie Bauherrengemeinschaft. Praktische Überlegungen aus juristischer Sicht und Vertragsmuster, Tübingen/Berlin: Wasmuth

Weit verbreitete Beispielsammlung mit Musterverträgen für Baugemeinschaften, bereits in der dritten überarbeiteten Auflage. Es geht leider ausschließlich um Wohnungseigentümergemeinschaften, und die Übertragung der Beispielverträge auf Österreich ist natürlich ohne juristisches Fachwissen nicht möglich. Allerdings können die Verträge für die Planungs- und die Baugemeinschaft durchaus für alle Rechtsformen Anstöße geben.

BILDUNGSWERK BERLIN DER HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG, HEYDEN, Matthias (2007): Berlin. Wohnen in eigener Regie! Gemeinschaftsorientierte Strategien für die Mieterstadt, Berlin

Das Bildungswerk der deutschen Grünen gab diese Aufsatzsammlung heraus, die umfassend und aus vielfältigen Perspektiven Situation und Potenziale des selbstbestimmten Wohnens in Berlin und darüber hinaus analysiert. Download und Bestellmöglichkeit bei der Stiftung (www.bildungswerk-boell.de).

SCHADER-STIFTUNG, STIFTUNG TRIAS (2008): Raus aus der Nische, rein in den Markt! Ein Plädoyer für das Produkt „gemeinschaftliches Wohnen“, Darmstadt

Die zwei Stiftungen in Deutschland, die sich am aktivsten mit gemeinschaftlichen Wohnformen beschäftigen, publizierten diese Aufsatzsammlung zum Thema Baugemeinschaften, die eine wirklich umfassende Darstellung der heutigen Lage ist, sowohl aus Sicht realisierter Projekte als auch aus der von PraktikerInnen und BeraterInnen. Zu bestellen auf den Websites von Schader-Stiftung (schader-stiftung.de) und Stiftung trias (www.stiftung-trias.de).

Darüber hinaus sind in den letzen Jahren einige Informationsbroschüren über Baugemeinschaften und Rechtsfragen von der Stiftung trias publiziert worden:

STIFTUNG TRIAS (2008): Die Gestaltung und Finanzierung von Wohnprojekten, Hattingen

STIFTUNG TRIAS (2008): Erbbaurecht – Was ist das? Hattingen

STIFTUNG TRIAS (2009): Rechtsformen für Wohnprojekte, Hattingen

STIFTUNG TRIAS (o.J. [2008]): Die GbR als Rechtsform für Wohnprojekte. Erfahrungswissen und Wissenswertes zum GbR-Vertrag, Hattingen

STIFTUNG TRIAS (o.J.): Die Genossenschaft als Rechtsform für Wohnprojekte, Hattingen

STIFTUNG TRIAS, id22 (o.J. [2009]): Der Verein als Rechtsform für Wohnprojekte. Gründung – Steuer – Recht – Finanzen, Hattingen

WÜSTENROT STIFTUNG (Hg.)(2009),KRÄMER, Stefan; KUHN, Gerd: Städte und Baugemeinschaften, Stuttgart und Zürich: Karl Krämer Verlag

Analyse der baugemeinschaftsbezogenen Politiken von 18 deutschen Städten der beiden Architektursoziologien Krämer und Kuhn. Sie gliedern die Strategien der Städte in drei Kategorien: Kommune als zentraler Akteur (z.B. Hamburg, Leipzig, München, Tübingen, Freiburg), Kommune mit externem Partner (z.B. Berlin), Kommune unterstützt Privatinitiative (z.B. Stuttgart, Darmstadt). Ergänzend erläutern sie Chancen und Strukturen dieser neuen kommunalen Handlungsstrategien und befassen sich mit Handlungsoptionen für Architekten, Bauherren und Städte.

ARCHPLUS 176/177 „Wohnen – wer mit wem, wo, wie, warum“, Zeitschrift für Architektur und Städtebau, Mai 2006

Zum Thema Wohnen mit einer Vielzahl von beispielhaften Projekten und zwei baugemeinschaftsspezifischen Artikeln: Simone Kläser über „Selbstorganisiertes Wohnen“ und Günther Uhlig über „Die neuen Baugruppen“.

DETAIL 09/2008 „Gemeinsam Wohnen“, Zeitschrift für Architektur und Konzept.

Hier findet sich eine Reihe von Artikeln zum Thema Baugruppe, ideal zum Einstieg. Mit einer Beschreibung des Projektes ten in one von roedig.schop architekten in Berlin, plus Interview mit den beiden.

LEITFÄDEN

In den deutschen Städten sind die Rahmenbedingungen und Förderungen für Baugemeinschaften unterschiedlich, daher gibt mittlerweile fast jene Stadt, die Baugemeinschaften fördern will, einen eigenen Leitfaden für Baugemeinschaften heraus. Dieser erklärt Ablauf und Rahmenbedingungen und bietet Kontaktinformationen zu Architekten und Baubetreuern. Die Leitfäden stehen meist auf den stadteigenen Homepages zum Download:

Hannover www.bbs-hannover.de

Hamburgwww.hamburg.de/start-unter-baugemeinschaften

Düsseldorf   www.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/commons/Download.php?artikel_id=70137&mlid=13

München www.verwaltung.bayern.de/Anlage2385363/BayerischesNetzwerkWohnprojekte.pdf

WEBSITES DEUTSCHLAND

www.fgw-ev.de Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V. Bundesvereinigung

www.stiftung-trias.de Stiftung trias, Hattingen

www.syndikat.org Mietshäuser-Syndikat, Freiburg

www.wohnbund.de Wohnbund Deutschland

www.gls.de GLS Gemeinschaftsbank, Bochum

www.umweltbank.de Umweltbank, Nürnberg

WEBSITES GENOSSENSCHAFTEN

www.wohnreform-eg.de Wohnreform e.G., Hamburger Dachgenossenschaft

www.selbstbau-genossenschaft.de SelbstBau e.G., Berlin

www.genowo.de Genowo e.G. Genossenschaft für Baugruppen und Wohnprojekte, Berlin

www.wagnis.org Wohnbaugenossenschaft wagnis e.G., München

www.frauenwohnen-eg.de FrauenWohnen e.G., München

www.wogeno.de Wogeno München e.G.

www.genova-vauban.de Genova Wohnungsgenossenschaft Vauban e.G., Freiburg

INTERNATIONAL

Work, Community and Sustainability: Redefining Work through Cohousing
Mai 2013, Diplomarbeit von Teresa Rauscher am Lund University Centre for Sustainability Studies, Schweden.

Die Wohnform Cohousing wurde unter anderem entwickelt, um das tägliche Leben der BewohnerInnen zu erleichtern und Versorgungsarbeit anzuerkennen. Unbezahlte Arbeit ist von dem vorherrschende Verständnis von „Arbeit“ unberücksichtigt und unanerkannt, was zu Problemen hinsichtlich sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit führt. Daher untersucht diese Masterarbeit anhand von zwei Cohäusern in Österreich und Schweden wie Cohousing heutzutage zu einem neuen und erweiterten Verständnis von Arbeit beiträgt. Die Studie zeigt, dass in Cohousing der Schlüssel zu einer Neudefinition von Arbeit seine Gemeinschaftsarbeit ist, welche zwischen der privaten Familie und dem öffentlichen Bereich – auf der intermediären Ebene – stattfindet.

Wenn ihr weitere Literaturhinweise und Links habt, dann fügt sie bitte unten als Kommentar hinzu.

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  1. Weitere Webseite: cohousing-berlin.de

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